Ich will einen wohlerzogenen Hund! - Hundetraining


Welcher Hundemensch wünscht sich nicht, dass sein Hund alle Anweisungen, die er ihm gibt, schnell befolgt? Bei der großen Auswahl an Hundeschulen und Hundetrainern hat jeder die Chance, seinen Hund zum „Klassenbesten“ ausbilden zu lassen. Aber ganz so einfach ist das nicht, denn nicht nur der Hund trägt zum Lernerfolg bei.

WIR HUNDEMENSCHEN

Was wir Menschen von unseren Hunden wollen, erscheint ganz einfach: Er soll umsetzen, was wir ihm anschaffen. Und das erwarten wir, ohne unsere Tonlage von freundlich über laut bis zum genervten Schreien erheben zu müssen. Drehen unsere Hunde dann den Kopf von rechts nach links oder in kecke Schräglage, sollten wir wissen, dass sie nichts von dem verstanden haben, was wir gerade erwarten. Anweisungen wie „Platz“, „Sitz“ oder „Bei Fuß“ stellen dabei noch die einfachsten Übungen dar.
Unserer Natur entsprechend richten wir den Fokus dabei auf uns, also auf das, was wir selbst wollen, nicht aber auf unseren Hund. Es geht uns um Gehorsamkeit, nicht um die Wünsche des Tieres. Schließlich soll der Umgang mit ihm langfristig unkompliziert und vorzeigbar sein. Niemand möchte einen Hunderüpel, der kläfft und an der Leine pöbelt. Und niemand will stundenlang auf seine Rückkehr warten, wenn man den Hund zum Auslauf von der Leine gelassen hat. Dass hierbei aber auch rassespezifische Eigenschaften eine Rolle spielen, vergessen wir leider oft.
Drehen wir den Spieß um und fragen uns, wie unser Verhalten an der anderen Seite der Leine empfunden wird.

UMKEHRSICHT

Die Frage nach der Freude, in eine Hundeschule zu gehen, würden Hunde sicher ihrer Rasse und ihres Charakters entsprechend beantworten. Aufgeweckte, spiel- und arbeitsfreudige Charaktere und Rassen haben sicher Spaß daran, sich mit Kumpanen zu treffen und mit ihnen gemeinsam etwas zu erleben – auch wenn es nur „Lernen“ ist. Für stark familienorientierte Hunde wird sich die Bereitwilligkeit, in einer Hundeschule etwas zu lernen, danach richten, wie stark das Familienmitglied in die Interaktion mit dem Hund eingebunden ist. Für schüchterne, menschen- und hundescheue Wesen wird es jedoch ein Albtraum sein, sich inmitten verschiedener Menschen und Hunde aufzuhalten und sich dann noch auf einen Arbeitsauftrag zu konzentrieren.

LERNEN MUSS ER

Haben wir uns entschlossen, trotz aller Eventualitäten und Widrigkeiten eine Hundeschule aufzusuchen, sollten die genannten Sichtweisen des Hundes berücksichtigt werden, und qualifizierte Hundeschulen werden diese Punkte umsetzen, die Gruppen entsprechend einteilen, Sie als Besitzer in das Training miteinbeziehen oder Ihnen zu einem Einzelunterricht raten.
Auch werden sie das Training für den Hund so interessant wie möglich und instinktorientiert gestalten.
Nasenarbeit kann z.B. für viele Hunderassen einen willkommenen Lernerfolg auch für „Sitz“, „Platz“ und „Bei Fuß" darstellen. Andere Rassen brauchen spielerische Anregungen, wieder andere ganz viel Geduld und positive Verstärkung.

LERNERFOLG

Wie schnell ein Hund lernt, umzusetzen, was wir von ihm erwarten, hängt von ihm selbst, aber auch von unserem Verständnis für ihn ab. Gute Hundetrainer sind darauf geschult, zu erkennen, mit welchen Charaktereigenschaften unser Hund ausgestattet und welches Training für ihn geeignet ist. Auch werden sie uns in ihre Erwägungen einbeziehen und im Rahmen einer Hund-Mensch-Beziehung in das Training integrieren.

ANDREA LIPPERT
HEILPRAKTIKERIN

TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE
Zhineng Qigong, Facial Harmony, Dorn/Breuß-Therapie, TCM, Yoga, Dozentin an den Paracelsus Schulen

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