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Tierschutz: Kaninchen & Co. brauchen Hilfe - Hachmühlen e.V.

INTERVIEW MIT SONJA STEFAN VOM TIERSCHUTZHOF HACHMÜHLEN

THP 1 21 Page36 Image1Der Tierschutzhof Hachmühlen e.V. befindet sich im schönen Bad Münder in Niedersachsen. Umgeben von Wiesen und Feldern hat Familie Stefan hier im Jahr 2014 ein Domizil für Tiere aus desolater und tierschutzwidriger Haltung geschaffen. Ein Ort, an dem chronisch kranke, körperlich beeinträchtigte und sozial auffällige Tiere liebevoll versorgt und gepflegt werden. Auf dem riesigen Gelände sind neben Kaninchen und Meerschweinchen auch Hunde, Katzen, Federvieh und Ponys in großzügigen Gehegen und Freilaufställen untergebracht. Mehr darüber soll uns aber die Leiterin des Tierschutzhofes Hachmühlen e.V., Frau Sonja Stefan, in einem Interview selbst erzählen.

Liebe Frau Stefan, wenn Sie Hachmühlen in nur drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?
Tierliebe, Zufluchtsort, Zuhause.

Wie können wir uns den Kernpunkt Ihrer Arbeit vorstellen?
Im Mittelpunkt stehen bei uns die Kleinsten: Meerschweinchen und Kaninchen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Kollegen in den Tierheimen zu entlasten und die Tiere aufzunehmen, die als unvermittelbar gelten oder zum Wanderpokal werden. Dazu zählen besonders alte, chronisch kranke, sozial auffällige und aggressive Tiere. Aber auch misshandelte oder körperlich behinderte Meerschweinchen und Kaninchen, die als Jungtiere zwar sicherlich niedlich sind, aber mit fortschreitendem Alter zunehmend Probleme mit sich bringen.

Aus welchen Mitteln finanzieren Sie Ihre Tierschutzarbeit, und wo klemmt es am meisten?
Wir finanzieren uns fast ausschließlich aus Spenden und Tierpatenschaften, die wir überwiegend aus unserer Aktivität in den sozialen Medien beziehen. Haben wir wenig Zeit für Facebook und Instagram, merken wir die Einbrüche sofort. Es ist schon unangenehm, immer wieder mal nach Unterstützung zu fragen, v.a., weil die Sponsoren-Suche immer aussichtsloser erscheint. Ein Hof, der sich überwiegend um Kleintiere kümmert, ist nicht wirklich interessant für große Firmen.
Eine Win-Win-Situation haben wir mit dem „Bund für Pädagogik, Psychologie und Systemik“ aus Bad Münder geschaffen. Wir betreuen mehrere jugendliche Systemsprenger, die Schwierigkeiten haben, Struktur in ihr Leben zu bekommen. Bei uns lernen sie Verantwortung und Einfühlungsvermögen. Die Empathie für Mensch und Tier kommt mit der Zeit von ganz allein. Um die Jugendlichen noch umfangreicher zu betreuen, unterstützt uns die Einrichtung mit einem Zuschuss für eine Mitarbeiterin.
Neben der Frischfutter-Beschaffung fehlt es am meisten an Mitarbeitern. Neben den immer mehr werdenden Intensiv-Patienten, zahlreichen Tierarztbesuchen, Gehegereinigungen und Spendenfahrten werden der Verwaltungsaufwand und die Betreuung der sozialen Medien immer mehr. Manchmal klingelt das Telefon den ganzen Tag. Das ist trotz eines wunderbaren ehrenamtlichen Teams fast nicht mehr zu schaffen. Wir beschäftigen zwei kleine Teilzeitstellen, die über ihre bezahlte Arbeit hinaus ehrenamtliche Zeit dranhängen, und ich selbst leite den Hof ehrenamtlich 12 Stunden am Tag, was hinsichtlich der Altersvorsorge auch nicht immer so weitergehen kann. Realistisch gesehen bräuchten wir jetzt schon zwei Vollzeitstellen, denn der Arbeitsaufwand wird immer mehr. Wir stecken allerdings jeden Euro in die gesundheitliche Vorsorge, in gute Diagnostik sowie eine gesunderhaltende und artgerechte Ernährung, und hoffen, dass wir mit den kleinen Tieren irgendwann gehört werden.

THP 1 21 Page37 Image1Erzählen Sie uns eines der schönsten und eines der traurigsten Erlebnisse während Ihrer Tierschutzarbeit?
Die schönsten Erlebnisse sind immer die, wenn man von völlig fremden Menschen mit einer großzügigen Geste überrascht wird, z.B. einer Spende oder Tierpatenschaft. Meistens kommen mir vor Dankbarkeit die Tränen, weil ich sofort eine Chance für ein Tier sehe, dem wir aus finanziellen Gründen nicht helfen konnten.
Eines der traurigsten Erlebnisse war im Oktober 2019. Meine Freundin und ich hatten über eine Kleinanzeige einen Termin mit einem Mann gemacht. Eigentlich tun wir so etwas nicht, aber die traurigen Bilder gingen uns nicht aus dem Kopf. Wir wurden vor Ort in einen dunklen Verschlag geführt, wo viele Kaninchen in winzigen Buchten ohne Tageslicht saßen. Die Buchten waren viel zu niedrig, hatten keine Einstreu mehr, dafür eine fast 10 cm hohe Matte aus verschimmeltem Kot. Sie hatten kein Wasser, kein Futter und nur noch gelegentlich Essensreste und Haferflocken erhalten. Ihre Blicke waren panisch, beim Öffnen der Buchten griffen uns die Tiere aus Angst an. Wöchentlich gab es tote Tiere, wurde uns berichtet. Die Kaninchen waren in einem furchtbaren Zustand: abgemagert, starke Augenverletzungen, Kotballen unter den Pfoten, Ohrmilben, Würmer, Kokzidien und durch die unbehandelten Erkrankungen teilweise erblindet und taub.
Tag und Nacht haben wir um die Tiere gekämpft, bis sie uns endlich vertrauten. Gemeinsam haben wir dieses kleine Wunder vollbracht. Als die Tiere endlich länger stabil waren, fehlte der letzte Schritt zum Glück: die Kastration. Leider sind bei der OP beide Rammler verstorben. Das war für uns ein furchtbarer Tag. Wir haben gemeinsam im Winter am Grab im nassen Gras gekniet und geweint. Das sind allerdings auch Momente, die das Team zusammenschweißen und zur Familie werden lässt.

Wie bekommen Sie Familie, Beruf und Tierschutzhof unter einen Hut?
Es ist nicht einfach. Mein Mann Sebastian ist den ganzen Tag durch unsere Tischlerei unterwegs, verdient das Geld für uns und den Hof. Zusätzlich macht er morgens die erste und abends die letzte Runde auf dem Hof. Am Wochenende ist er für die Bauprojekte und Reparaturen zuständig. Ich habe seit der Geburt unseres Sohnes keinen Job mehr annehmen können, weil mir unsere Tischlerei und der Verein jede Minute raubt. Unser Sohn ist nun 3 Jahre alt und geht ein paar Stunden täglich in den Kindergarten. Ansonsten begleitet er mich den ganzen Tag: bei den Einkäufen, zum Tierarzt oder Futterlieferanten. Natürlich hat er überall am Hof schon sein eigenes Werkzeug stehen und mehr „Arbeitskleidung“ im Schrank als „Ausgehkleidung“. Wir sind sehr stolz auf unseren kleinen Mann, dass er alles bei Wind und Wetter mitmacht und offenbar das „Tierschutz-Gen“ von uns geerbt hat. Die Familienzeit ist sehr rar, und dennoch verbringen wir viel Zeit miteinander, nur eben anders: Während andere Familien am Wochenende ins Spaßbad fahren, fahren wir gemeinsam Futterspenden abholen.

Wo sehen Sie Ihren Tierschutzhof Hachmühlen in fünf Jahren?
Was haben Sie alles geplant? Dieses Jahr bietet sich uns die einmalige Chance, ein Nachbargrundstück mit Haus zu mieten. In fünf Jahren möchten wir die Bauprojekte beendet und alles möglichst pflegeleicht, tiergerecht und bedarfsorientiert für Hamster bis Ponys gestaltet haben. Vielleicht können wir dann auch besagtes Grundstück kaufen. Als Schwerpunkt möchten wir an Meerschweinchen und Kaninchen festhalten und ein Kompetenzzentrum mit mehr Pflegeplätzen bilden. Wir wünschen uns mehr Zeit für Öffentlichkeitsarbeit.

Auf Ihrem Hof gibt es auch ein „Hospiz“. Was können wir uns darunter vorstellen?
Wir bieten Lebensplätze für Meerschweinchen und Kaninchen an, die ihren Partner verloren haben und selbst nur noch eine kurze Lebenserwartung mitbringen. Viele Tiere sind sehr krank und benötigen eine Schmerztherapie. Manchmal können die Besitzer das nicht neben dem Beruf leisten oder ertragen diese Phase nicht, weil sie selbst labil sind. Wir begleiten die Tiere, solange sie es möchten und können. Manche Tiere kommen hier an, werden sofort von ihren Artgenossen aufgenommen und gepflegt. Ganz viele Tiere fühlen sich geborgen und lassen von alleine los. Manche leben nochmal richtig auf und bei anderen müssen wir den richtigen Zeitpunkt erkennen.
Wir betreuen zurzeit über 100 Tiere, davon 70 Meerschweinchen und Kaninchen. Neben meinen Mitarbeitern und Praktikanten haben wir etwa 30 ehrenamtliche Helfer in den Teams „Pony“ und „Kleintier“. Das klingt viel, reicht aber noch nicht aus. Einige übernehmen Spenden-Fahrten, andere kommen einmal im Monat, andere putzen viermal wöchentlich die Ponys – wir sind um jeden treuen Helfer dankbar.

THP 1 21 Page38 Image1Die Frage aller Fragen: Warum Kaninchen und Meerschweinchen? Woher stammt diese Leidenschaft?
Meine ersten Haustiere waren zwei Meerschweinchen. Mein Vater schimpft noch heute, was er da bei mir ausgelöst hat. Tierschutzhof und Verein waren nie geplant, wir wollten einfach das Leben auf dem Land mit ein paar Tieren in Not teilen. Mein Mann und ich haben unser erstes Kaninchen tatsächlich erst hier auf dem Hof gehabt, es wurde ausgesetzt und damit nahm alles seinen Lauf. Mit der beginnenden, Kaninchenhaltung erkannten wir die Not der Tiere. Es gibt kaum ein anderes Heimtier, das eine solche Bandbreite an möglichen Erkrankungen mitbringt und derart hohe Ansprüche an den Halter stellt. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dieser Tierart besonders zu helfen.

Vermitteln Sie auch Tiere? Wenn ja, was sind die Bedingungen an die neuen Besitzer?
Ja, gelegentlich vermitteln wir auch. Wir sind zwar als tierheimähnliche Einrichtung zertifiziert, aber nehmen keine Vermittlungstiere an – dafür gibt es unsere Kollegen in den Tierheimen. Die Tiere, die wir vermitteln, stammen aus tierschutzwidriger Haltung und sind durch eine Rettungsmission zu uns gekommen. Alle Tiere, die wieder gesund werden und unproblematisch sind, gehen in die Vermittlung, um die wenigen Plätze auf dem Hof wirklich den Tieren zu geben, die sie brauchen. Die Bedingungen für eine Vermittlung sind recht ausführlich. Wir erwarten eine gute medizinische Versorgung, eine gesunderhaltende Ernährung, eine raubtiersichere Unterbringung und wenigstens die Grundmaße an Unterbringung, die vom TVT vorgegeben werden. Das bedeutet: 6 m2 für ein Zwergkaninchen-Paar und 2 m2 für ein Meerschweinchen-Paar in Innenhaltung. Bei Außenhaltung und für größere Tiere gibt es noch mehr Regeln zu berücksichtigen, damit die Tiere zu jeder Jahreszeit die Möglichkeit haben, sich wohlzufühlen und gesund zu bleiben. Unsere Ansprüche liegen wahrscheinlich über dem Durchschnitt, aber dadurch können wir uns sicher sein, dass die Halter sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben.

Wie hoch sind die Futterkosten pro Woche, und woher beziehen Sie das Tierfutter?
Das ist unterschiedlich. Wir versuchen, möglichst viel in Eigenenergie und durch Spenden zu besorgen. So gehen wir im Sommer z.B. Wiese pflücken und erhalten Bruchware aus einem großen Logistikzentrum oder Blattreste von Wochenmärkten. Zusammengezählt fahren alle Helfer dafür bis zu 1.000 km im Monat. Gelegentlich bestellen uns Unterstützer auch etwas in Online-Shops. So müssen wir manchmal nur für 50 Euro Salate und Kräuter vom Großmarkt dazukaufen, manchmal aber auch für 250 Euro. Vor allem im Winter sind die Kosten hoch.

Was kann man sich unter den „Förderplätzen“ auf Hof Hachmühlen vorstellen?
Wir vergeben etwa 15 Prozent unserer freien Plätze an gesunde Kaninchen und Meerschweinchen. Dafür schließen die ehemaligen Besitzer eine Fördermitgliedschaft des Vereins ab in Höhe der Unkosten für das eigene Tier sowie für ein weiteres Tier, das aus tierschutzwidriger Haltung zu uns gekommen ist. Wir bekommen so in unsere Gruppen etwas Ruhe rein, eine finanzielle Unterstützung für notleidende Tiere, und die Besitzer eine dauerhafte Endstelle und Vollzeit-Betreuung für ihren Liebling.

THP 1 21 Page39 Image2Neben den Kaninchen, Meerschweinchen, Hunden und Katzen haben Sie auch Ponys. Woher stammen diese?
Die Ponys wurden nicht abgegeben, sondern aus ihren Situationen von uns als Familie freigekauft. Alle Pony-Freikäufe haben wir uns selbst zu Weihnachten oder zum Geburtstag geschenkt. Alle Ponys bringen teure Vorerkrankungen mit, sodass ihnen teilweise die Schlachtung drohte. Alle haben Hufrehe, worauf wir uns mitlerweile spezialisiert haben. Für die Ponys wünsche ich mir mehr verantwortungsvolle Helfer, um sie täglich leicht zu bewegen und ihren Kopf zu beschäftigen. Ich hoffe auf verbesserte Offenstallbedingungen, z. B. eine beheizte Selbsttränke, befestigte Laufwege, ein Weidezelt für die Shettys als Ruhebereich und einen kleinen Round-Pen. Aber das ist noch Zukunftsmusik,

Nehmen Sie sich auch mal eine Auszeit von der vielen Arbeit?
Wir versuchen es, aber meistens klappt es nicht so gut. Eine Auszeit ist nur möglich, wenn wir den Hof für ein paar Tage verlassen und andere unsere Aufgaben übernehmen. Das muss allerdings lange Zeit im Voraus geplant werden. Ein Elternpaar muss hier einziehen, sich Urlaub nehmen und die Tiere betreuen. Solange wir auf dem Hof sind, sind wir immer der „Notnagel“ für ausfallende Helfer. Man kann sich ja auch nicht wirklich entspannen, wenn andere um einen herum arbeiten. Sonntags sind wir zwar öfter mal alleine, müssen die Tiere dann aber auch betreuen – es bleibt also wenig Zeit. Wenn wir wegkommen, brauchen wir nur uns, Ruhe, Natur und gerne auch ein paar Tiere, die aber nicht in unserer Verantwortung stehen. Letztendlich sind die Auszeiten auch immer eine Kostenfrage.

Wie funktioniert Ihr Tierschutzhof in Coronazeiten, insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Anfangszeit war enorm schwer. In den ersten zwei Wochen konnte mir niemand eine Auskunft geben, wir sind wohl eine „Grauzone“. Ich war mit unserem Sohn allein auf dem Hof und wir mussten eine Mitarbeiterin einstellen. Unsere damaligen Futterquellen sind ausgefallen, z.B. die Tafel. Seitdem arbeiten wir mit Minimalbesetzung und schaffen die ganzen Projekte auf unserer To-Do-Liste nicht mehr. Tierpatenschaften sind weggebrochen, aber ein paar neue Unterstützer kamen Gott sein Dank dazu. Insgesamt fehlt uns die Öffentlichkeitsarbeit: Kein Tag der offenen Tür, kein Sommerfest, kein Weihnachtsfest, keine Angebote für Schulen. Dieser Minus tut richtig weh, denn die Not der Tiere ist in diesem Jahr explodiert. Im September 2019 hatten wir ca. 30 Anfragen für Tieraufnahmen, im September 2020 waren es über 100! Während des ersten Lockdowns haben sich die Menschen Tiere angeschafft, und nun im zweiten Lockdown wollen sie die „unbequemen“ Tiere wieder loswerden.

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Welche Wünsche haben Sie für 2021?
Ich wünsche mir weniger Tierleid. Ich wünsche mir mehr Unterstützer, Tierpaten und feste Sponsoren, die unseren Alltag entspannter und leichter machen können und die Dringlichkeit im Kleintierschutz erkennen.
Ich wünsche mir, nicht bei jedem Tierschutz-Fall überlegen zu müssen, ob wir uns das leisten können oder den Platz dafür haben. Ich wünsche mir erleichternde Arbeitsgeräte wie einen kleinen Trecker, größere Waschmaschinen oder einen Transporter für Futter. Ich würde gerne meinem tollen Team seine aufopfernden Leistungen wenigstens annährend bezahlen können und die ehrenamtlichen Helfer mal wieder ungezwungen zum Schmaus einladen. Letztendlich auch meine Altersvorsorge sichern und mehr Familienzeit für unseren Sohn haben.
Mir ist besonders wichtig, nochmal zu betonen, was für ein Fass ohne Boden das Thema „Kaninchen“ mit all seinen Eigenschaften, Bedürfnisse und unbemerkten Erkrankungen ist. Viele Menschen belächeln uns und nehmen uns als Verein nicht ernst, weil wir uns überwiegend um Kleintiere kümmern. Die meisten wissen nicht, dass ein Kaninchen schnell mal so viel Kosten verursachen kann wie ein Hund. Oft bekommen wir Anrufe wie „Kann man bei Ihnen mit den Hunden Gassi gehen?“ „Nein? Ach so, Kaninchen? Das ist ja eher was für Kinder, ich kann mal meine 10-jährige Tochter vorbeibringen.“ So ähnlich laufen viele Gespräche. Kaninchen und Meerschweinchen werden in der Gesellschaft immer noch nicht als Lebewesen mit Rechten angesehen. Wird ein Hund in der Nachbarschaft unfair behandelt, werden Stimmen laut. Für ein Kaninchen im winzigen Käfig möchte niemand einen Streit mit dem Nachbarn beginnen. Während jeder zweite Deutsche einen Hund oder eine Katze hat, haben weniger als 10 Prozent ein Kaninchen oder ein Meerschweinchen zuhause.

Liebe Frau Stefan, vielen Dank für dieses Interview und weiterhin viel Erfolg für Ihren Tierschutzhof Hachmühlen!

Das Interview wurde geführt von:

SYLVIA RECHSYLVIA RECH
TIERHEILPRAKTIKERIN

TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE
Tierhaltungsberatung, Tierpsychologie, Tierheilkunde, spezialisiert auf Kaninchen und Meerschweinchen, Buchautorin

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