Tierkommunikation von A bis Z

Der non-verbale Austausch über unsere medialen Fähigkeiten öffnet uns die Möglichkeit, mit dem eigenen Tier, aber auch mit Wildtieren in Gedanken zu kommunizieren. Hierbei nehmen wir über unsere hellsichtigen Wahrnehmungen (u. a. Hellsehen, Hellhören, Hellwissen) die Antworten des Tieres in einem „inneren“ Dialog auf. Die Hellsinne stehen parallel zu unseren physischen Sinnen. Diese intuitive Kommunikation kann eine weitere wundervolle Chance sein, Missverständnisse zwischen Mensch und Tier zu klären. Wir können unserem Tier gezielt bestimmte Veränderungen im Alltag, z. B. Urlaub oder einen bevorstehenden Tierarztbesuch, erklären, und es so bestmöglich bei all den anstehenden Entscheidungen einbeziehen.
Die Tierkommunikation ist neben anderen wichtigen Tools – Körpersprache lesen, Verhalten verstehen, Sicherheit geben durch Rituale und Struktur, artgerechte Haltung und Auslastung, bestimmte Konditionierungen – ein Weg, für ein harmonisches Miteinander zu sorgen. Gleichzeitig kann sie unsere Beziehung stärken. Auch wenn sie keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung sowie ein Training ersetzen kann und soll, so schafft sie ein tiefes Verstehen. Wir sind, wie die Tiere, ein Teil dieser Erde. Begegnen wir den Tieren mit Respekt, auf Augenhöhe und mit Neugierde, was sie uns berichten und lehren mögen, macht dies unseren gemeinsamen Lebensraum zu einer besseren Welt.

Von A bis Z zusammengestellt erhalten Sie nun einige Tipps und Impulse rund um das Thema Tierkommunikation/Animal Communication:

Authentizität Seien Sie authentisch bei der Kommunikation mit dem Tier. Dieses spürt Ihre Absicht und die Energie hinter den Gedanken und Übermittlungen.

Bilder Über innere Bilder erhalten wir durch den Hellsehen-Kanal Antworten des Tieres. Wir können auch dem Tier hierüber unsere Bitten übermitteln. Je trainierter Ihr visuelles inneres Sehen ist, desto klarere Bilder empfangen Sie.

Charakter Jedes Tier, jedes Wesen, jeder Charakter ist unterschiedlich. So ist auch jedes Tiergespräch individuell.

Dankbarkeit öffnet Ihr Herz, erhöht Ihre Schwingung und lässt Sie leichter in die Kommunikation gehen.

Empathie und Offenheit für Ihr Gegenüber ebnen Ihnen den Weg des klaren Austausches, des genauen Hinhörens und des Erspürens der Gefühlslage Ihres Gesprächspartners.

Flüstern Die stille Kommunikation mit dem Tier wird auch „Tier-Flüstern“ genannt, weil es ein leiser, feiner Austausch über die innere Wahrnehmung ist.

Gedanken Unsere Gedanken von denen des Tieres zu unterscheiden, fällt anfangs schwer. Je mehr Übung und je mehr Bestätigungen Sie erhalten, dass Ihre Wahrnehmungen und Botschaften vom Tier richtig waren, desto besser und genauer lernen Sie, Ihren eigenen inneren Dialog von den Gedanken des Tieres zu unterscheiden.

Hellsinne Neben unseren physischen Sinnen besitzen wir hellsichtige, nicht-physische Kanäle wie das Hellriechen, -schmecken, -sehen, -fühlen, -hören und das Hellwissen.

Intuition ist unser höheres Wissen, das leise anklopft, uns aber auf Anhieb die Möglichkeit gibt, richtige Entscheidungen zu treffen. Wir können diesen Kanal wieder mehr öffnen und trainieren, und so unsere innere Stimme stärken.

Jetzt Tiere denken und leben im Jetzt, während wir oft in der Vergangenheit oder im Zukünftigen mit unseren Gedanken sind. Wir sollten es ihnen nachmachen und mit Achtsamkeit mehr das JETZT genießen.

Kontakt Die Seele stirbt nicht, selbst wenn das Tier seinen irdischen Körper verlassen hat. Der Kontakt mit der Tierseele ist weiterhin möglich.

Liebe ist die stärkste Kraft. Die Liebe zu unserem Tier ebnet uns die Kommunikations-Verbindung über die Herzebene. Tierhalter kennen das: Man versteht sich über die große Zuneigung bereits „ohne Worte“, und weiß, was das Tier denkt, fühlt und möchte.

Meditation Wir können unser Tier bewusst zu einer beruhigenden Meditation einladen, um ihm ebenso die Möglichkeit des Herunterfahrens zu bieten. Oder uns mit dem Tier hierbei auf Seelenebene verabreden und in den geistigen Austausch gehen. In der Entspannung geschieht oft Magisches. Nichts muss, alles kann!

Neugierde Wenn wir neugierig bleiben auf das, was uns Tiere zu berichten haben, ist dies eine große Motivation, die uns antreibt, beim Üben dran zu bleiben.

Online Nicht immer ist ein Tier „online“ oder empfangsbereit für unsere gedanklichen Übermittlungen. Nutze anfangs ruhige Gelegenheiten mit dem Tier, um in den Gedankenaustausch zu gehen und es zu erreichen.

Protokoll Tierdolmetscher, die für Tierhalter nach Auftrag in den Dialog mit dessen Tier gehen, erstellen oft ein Protokoll, damit keine Botschaften oder Gedanken des Tieres vergessen werden. Bestimmte Aussagen ergeben erst später Sinn, und so kann der Halter immer wieder alles genau nachlesen. Oder der Besitzer schreibt wichtige Mitteilungen in einem Gespräch direkt mit.

Qualität Die Qualität der Anbieter in der Tierkommunikation ist unterschiedlich. Jemand, der von Geburt an sehr mit seinen Übersinnen verbunden ist und bleibt, kann schneller in die intuitive Kommunikation einsteigen als jemand, der voller Selbstzweifel ist und diese Fähigkeiten im Erwachsenenalter lange weggeschoben hat. Wir sind zwar alle mit medialen Fähigkeiten geboren, dennoch gibt es hinderliche Glaubenssätze und -muster, die uns den medialen Weg erschweren können. Die Liebe oder Offenheit für jedes Geschöpf ist Voraussetzung für das Arbeiten für Mensch und Tier sowie der Wille, sich stetig weiterzubilden. Ein besonders behutsames Vorgehen bedarf z.B. das Gespräch mit traumatisierten Tieren. Achten Sie beim Beauftragen auf Ihr Bauchgefühl.

Riechen Das Hellriechen ist ein weiteres Wahrnehmungstool beim gedanklichen Austausch. Das Tier kann uns über diesen Sinn ebenfalls Antworten übermitteln, z.B. aufzeigen, welchen Geruch es als störend empfindet und in welcher Stärke es diesen wahrnimmt.

Schmecken Auch über das Hellschmecken können wir Antworten vom Tier erhalten. Es kann uns über diesen Sinn anzeigen, ob etwas zu süß, zu sauer oder zu würzig schmeckt. Ebenso können Wohlbefinden oder Ekel über diesen Weg vom Tier über unser Körpergefühl angezeigt werden.

Telepathie meint die Wahrnehmung oder Übertragung von Gedanken, Gefühlen und Empfindungen über die Ferne, sodass ein medialer Austausch über jedwede Entfernung hinweg möglich ist.

Urlaub Wenn wir unseren Urlaub planen, können wir unser Tier in unsere Überlegungen miteinbeziehen. Wir können es auf unsere Abwesenheit und die kurzeitige Ver- änderung vorbereiten sowie Wünsche abfragen, ob es lieber Zuhause oder in einer Pension betreut werden möchte.

Verbindung Die Verbindung zum Tier stellen wir mit unserer gezielten Absicht her und steuern so die Energie(leitung) zu ihm.

Wünsche Sie können die Wünsche Ihres Tieres abfragen. Wenn etwas nicht umzusetzen ist, erklären Sie dies Ihrem Tier klar und finden Sie gemeinsam einen Kompromiss, damit es nicht enttäuscht zurückbleibt, nachdem es sich Ihnen geöffnet hat.

Xaver Bei dem Namen Xaver z.B. habe ich selbst sofort ein bestimmtes Tier und das Bild eines „gemütlichen“ Katers vor meinem inneren Auge. In der Tierkommunikation sollten wir uns aber von abgelegten Schablonen und Bildern, die unser Verstand bei einem Namen oder Begriff bereits zuordnen möchte, frei machen. Wir müssen neutral und offen bleiben, um jedes Individuum unvoreingenommen wahrzunehmen, um richtig zu dolmetschen.

Yoga ist eine wundervolle Möglichkeit der Entspannung. Wir brauchen, um die Gefühle und Gedanken des Tieres wahrnehmen zu können, einen offenen Geist, Ruhe und Achtsamkeit. All dies wird im Yoga praktiziert, sodass Sie hierüber schon gut geübt sind, um in die Tierkommunikation einzusteigen.

Zweifel an den eigenen Wahrnehmungen sind anfangs normal. Und ploppen auch hin und wieder neu auf, auf unserem Weg des Lernens und Erfahrens. „Kann das wirklich sein, kann das alles stimmen? Kommt das vom Tier?“ Jede Bestätigung, jede entsprechende Reaktion des Tieres auf den Austausch bringt uns wieder ins Vertrauen. Seien Sie offen für das, was zwischen Himmel und Erde alles möglich ist!

CHRISTIANE KRIEG
MIT TIEREN KOMMUNIZIEREN
SCHIRNER VERLAG

CHRISTIANE KRIEG
TIERKOMMUNIKATORIN

TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE
Tierkommunikation, Seelengespräche, Ahnenfeld- und Inkarnationsaufstellungen, Schamanische Arbeit, CD- und Buchautorin

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Fotos: © N. Kistenmacher, C. Mikosch – Adobe, D. Schunack – Adobe, M. Ruckszio – Adobe

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