Feuer im Magen - Fallbericht Hund Mailo

ZUSAMMENARBEIT VON TIERARZT UND TIERHEILPRAKTIKER

THP 4 20 aktualisiert 24820 Page28 Image1Hallo! Ich heiße Mailo und bin ein Dackel-Shih-Tzu-Mischling. Ich bin 6 Jahre alt. Meine Mama Melanie sagt, ich sei bezaubernd. Ich war ein kerngesunder Welpe, als sie mich aufnahm. Da war ich 8 Wochen jung und liebte es, Socken zu stibitzen. Ich hatte viele Freunde und besuchte sogar eine Hundeschule. Meine Mama war so stolz auf mich! Doch plötzlich wurde mir immer übel. Ich wollte nicht mehr spielen und auch zu meinen Freunden durfte ich nicht, weil ich niemanden anstecken sollte. Meine Mama arbeitete damals schon bei meiner Tierärztin, die ich auch sehr mag. Sie nahm mich völlig entkräftet in die Praxis mit, wo ich gründlich untersucht wurde. Mein Allgemeinzustand war gar nicht so schlecht. Blutwerte, Röntgen – alles okay. Aber ich musste immer wieder brechen...

Gastroskopie? Nein, das kam für mich erst mal nicht infrage. Ich spritzte meinem Mailo homöopathische Medikamente und beobachtete ihn. Es gab damals keinerlei Befunde, die hindeuteten, dass er körperlich krank war. Doch mein Gefühl und die Verbundenheit zu ihm ließen mir keine Ruhe. Der nächste Schub ließ nicht lange auf sich warten. Nur diesmal erbrach Mailo sogar Blut. Ich bekam so eine Angst, dass ich in der Nacht noch zu meiner Chefin fuhr, die ein Röntgenbild mit Kontrastmittelgabe machte, um einen Fremdkörper auszuschließen. Ich bereitete mich innerlich schon auf eine Operation vor. Da Mailo gerne mit Socken spielte, dachte ich, er könnte eine verschluckt haben. Aber das Kontraströntgen ergab keinen Befund. Bei seinem eigenen Hund am Operationstisch zu stehen, ist schrecklich. Es machte mir große Angst, aber dazu kam es Gott sei Dank nicht. Trotzdem blieb die Frage, was mit meinem Mailo los ist. Bei jedem Bissen, den er zu sich nahm, krampfte er zusammen. Lange zu Gastroskopie? Nein, das kam für mich erst mal nicht infrage. Ich spritzte meinem Mailo homöopathische Medikamente und beobachtete ihn. Es gab damals keinerlei Befunde, die hindeuteten, dass er körperlich krank war. Doch mein Gefühl und die Verbundenheit zu ihm ließen mir keine Ruhe. Der nächste Schub ließ nicht lange auf sich warten. Nur diesmal erbrach Mailo sogar Blut. Ich bekam so eine Angst, dass ich in der Nacht noch zu meiner Chefin fuhr, die ein Röntgenbild mit Kontrastmittelgabe machte, um einen Fremdkörper auszuschließen. Ich bereitete mich innerlich schon auf eine Operation vor. Da Mailo gerne mit Socken spielte, dachte ich, er könnte eine verschluckt haben. Aber das Kontraströntgen ergab keinen Befund. Bei seinem eigenen Hund am Operationstisch zu stehen, ist schrecklich. Es machte mir große Angst, aber dazu kam es Gott sei Dank nicht. Trotzdem blieb die Frage, was mit meinem Mailo los ist. Bei jedem Bissen, den er zu sich nahm, krampfte er zusammen. Lange zu warten brauchte man nicht, bis es wieder rauskam. Der kleine Kerl bekam dann eine Infusion und ich päppelte ihn wieder auf. Wir waren uns nun sicher: Mailo leidet an einer chronischen Gastritis. Was also tun? Ich stellte sein Futter um. Er bekam zunächst 3x täglich kleine Trockenfutter-Mahlzeiten mit einem Löffel Nassfutter, dazu Hüttenkäse.

THP 4 20 aktualisiert 24820 Page29 Image1Ich fing an, ihm Brot zu backen, natürlich ohne Zucker. Das fraß er abends (damit er nachts nicht so viel Säure bildete). Das Brot saugte die Säure auf. Mailo musste immer etwas im Magen haben, denn Gastritis-Patienten müssen aufgrund der vermehrten Säurebildung essen. Mir fiel in dieser Zeit auf, dass er immer gezielt nach Brennnesseln suchte. Heute weiß ich, dass sie seinem Magen helfen. Ich habe für Mailo in meinem Garten eine kleine Ecke mit Brennnesseln angelegt, wo er nach Herzenslust seine geliebten Kräuter essen kann. Mit viel Geduld und schlimmen Nächten haben wir seine Gastritis in den Griff bekommen. Mailo bekommt hin und wieder ein Leckerli, aber immer mit Vorsicht. Er ist ein sensibler Hund und ich möchte bei ihm nicht wieder etwas auslösen. Ich verwende ein spezielles Futter für esssensible Hunde. Mein Mailo liebt es! Positive Nebeneffekte sind ein glänzendes Fell und gesunde Zähne. Abschließend noch Tipps von mir an alle, die ein ähnliches Problem haben: Hüttenkäse bindet die Säure im Magen und legt sich wie ein Schutzschild auf die Schleimhaut. Zeolith entgiftet den Körper. Spascupreel, Mucosa, Nux vomica und Traumeel sind wunderbare Hilfsmittel bei allerlei Magen-Darm-Problemen. Mailo und Melanie wünschen alles Gute!

MELANIE GONNERMANNMELANIE GONNERMANN

TIERHEILPRAKTIKERIN
TIERARZTHELFERIN

TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE
Futterberatung, Laserakupunktur, Bioresonanztherapie, Novafontherapie

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Fotos: © M. Gonnermann, MicroOne – Adobe, xamtiw – Adobe

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