TIERHEILPRAKTIKER/IN WERDEN z. B. an der Paracelsus Schule Koblenz

Foto: Paracelsus

Leitung: Hans-Willi Mauer, Heilpraktiker
Casinostraße 17 56068 Koblenz
Telefon 0261-2 93 53 00 Fax 0261-2 93 53 11
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Die Paracelsus Heilpraktikerschule Koblenz ist nicht nur schön gelegen, sondern gönnt den Studentinnen und Studenten auch einen Blick auf das Kurfürstliche Schloss. Große Hörsäle, Übungsräume, Schülerlobby und eine Cafeteria, dazu viel Grün im angrenzenden Schlosspark machen das Lernen hier zum Vergnügen. Unter der engagierten Leitung von Heilpraktiker Hans-Willi Mauer, selbst Therapeut mit hervorragendem Ruf in der Region, haben sich das Ausbildungsangebot und die Studentenzahl der Schule in den letzten Jahren erheblich erhöht.

Foto: © Markovskiy - Fotolia

Neben der Heilpraktiker-Ausbildung erfreut sich auch die Tierheilpraktiker-Ausbildung immer größerer Beliebtheit. Warum das so ist und warum es gerade an der Paracelsus Schule Koblenz ein sehr beliebter Studiengang ist, das kann am besten eine Dozentin der Schule, Tierheilpraktikerin Petra Gräfen, erzählen:

201406 THP3Hans-Willi Mauer: Liebe Frau Gräfen, Sie sind seit 2008 Dozentin an der Paracelsus Schule Koblenz. Wie kamen Sie zu uns?

Petra Gräfen: Ich bin seit mittlerweile 20 Jahren praktizierende Tierheilpraktikerin für die Tierarten Pferd, Hund und Katze. Mir war und ist es eine große Freude, Schülerinnen und Schüler in Anatomie, Physiologie und Pathologie zu unterrichten, so war für mich klar, dass ich mal als Dozentin aktiv werde. Paracelsus war meine erste Wahl.

Hans-Willi Mauer: Was sind Ihre Arbeits- und Unterrichtsschwerpunkte?

Petra Gräfen: Homöopathie, Akupunktur, humorale Verfahren und andere alternative Heilmethoden. Da ich als Praktikerin viel Erfahrung mitbringe, sind mein Unterricht und insbesondere auch die Praktika sehr praxisnah angelegt und an realen Fällen orientiert. Ich bin ein kommunikativer Mensch und meine langjährige Tätigkeit ist Grund dafür, dass ich junge Kollegen bzw. Kollegenanwärter gerne auf ihrem Weg begleite.

201406 THP4Hans-Willi Mauer: Wie gestalten Sie Ihren Unterricht?

Petra Gräfen: Meine Studentinnen und Studenten erhalten zu jedem Thema ein von mir ausgearbeitetes Skript, welches wir im Unterricht auch bearbeiten. In jeder Einheit versuche ich, Praxisfälle aus meiner eigenen Praxis vorzustellen und zu besprechen. Oftmals wähle ich auch Fälle, die thematisch gut zum Unterrichtsthema passen. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass reale Fälle von Schülerinnen und Schülern förmlich „aufgesaugt“ werden und wir so das Thema noch einmal von einer anderen Seite beleuchten und bearbeiten können.

Hans-Willi Mauer: Was ist in Ihren Augen das Wichtige an möglichst praxisnahem und praktischem Unterricht?

Petra Gräfen: Dieser sorgt dafür, dass das Erlernte von den Schülern auch „gelebt” wird. Da jeder Fall auch einen Behandlungsvorschlag, wie z. B. eine homöopathische Therapie, Akupunktur-Ansätze oder gegebenenfalls eine weitere Diagnostik nach sich zieht, erhalten die Studenten eine Koppelung zwischen Theorie und Praxis. Ganz besondere Freude machen mir und meinen Schülern auch die monatlichen Praktika auf einem Lehrhof in Andernach. Diese finden samstags statt und wir haben viel Zeit, uns mit den vierbeinigen Patienten zu befassen und das in der Theorie Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Hans-Willi Mauer: Wie laufen die Praktika ab?

201406 THP5Petra Gräfen: Die Praktika haben oft ein vorgegebenes Hauptthema, wie z. B. Akupunktur oder Homöopathie. Wenn die Stallbesitzerin ein krankes Pferd im Stall hat, nehmen sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit mir die Zeit, das Pferd zu untersuchen, Differenzialdiagnosen zu besprechen, weitergehende Diagnostik zu betreiben (Blutentnahme, Lahmheitsuntersuchung usw.) und der Stallbesitzerin wenn möglich einen Behandlungsvorschlag zu unterbreiten. Diese Fälle werden in der Regel dann auch von der Schülergruppe weiter beobachtet. Bei den Praktika, bei denen es um Kleintiere und Akupunktur oder Homöopathie geht, lade ich gerne „reale Fälle“ in die Schule ein und führe zusammen mit meinen Studenten Anamnesegespräche, Untersuchungsgänge und eine weiterführende Diagnostik durch und wir erarbeiten Behandlungsvorschläge für den Patienten.

Hans-Willi Mauer: Welche Tier-Seminare bieten Sie zusätzlich an?

Petra Gräfen: Neben Veterinärhomöopathie mit sehr viel Praxisanteil sind es Seminare im Bereich Akupunktur bei Klein- und Großtieren, Injektionstechniken, Neuraltherapie und Blutegelbehandlung. Auch der gesamte Bereich der Lahmheitsdiagnostik bis hin zu Behandlungsvorschlägen bei Bewegungsapparatstörungen wird von mir in Koblenz angeboten.

Hans-Willi Mauer: Ich bedanke mich für das Gespräch, Frau Gräfen!

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