Gerbils: Das kleine Einmaleins der Rennmäuse

Foto: Mirko Raatz - FotoliaGerbils sind Nagetiere, wobei insbesondere die dazu zählende Mongolische Rennmaus häufig als Heimtier gehalten wird.

Gerbils sind sehr gesellige Tiere. Für die Haltung zu Hause sind am besten gleichgeschlechtliche Tiere oder Geschwistertiere geeignet.

Eine Vergesellschaftung einzelner Tiere gestaltet sich allerdings äußerst schwierig, wenn die Gerbils schon älter als acht bis zehn Wochen sind. Beachtet werden muss bei der Haltung dieser Tiere auch, dass Rennmäuse viel Lärm machen und abwechselnd tag- und nachtaktiv sind.

Ernährung:

Gerbils fressen gerne Salat (Feldsalat), Petersilie, Basilikum, Löwenzahn, Mini- Maiskolben, gekochte Eier, etwas Joghurt, Quark, Mozzarella, Mehlwürmer und kleine Apfelstücke. Fertigmischungen für Gerbils gibt es in Zoo- bzw. Tierhandlungen. Spezielles Rennmausfutter oder Futtermischungen für Nager bitte nur in kleinen Mengen füttern, da Rennmäuse schnell zu Übergewicht neigen.

Physiologische Daten der Gerbils:Foto: Agency Animal Picture

Körpergewicht: 46 - 131 Gramm
Körpertemperatur: 37,5 - 39 Grad
Lebenserwartung: 2 - 5 Jahre
Atemfrequenz: 70 - 120 Züge/Minute
Pulsfrequenz: 260 - 600 Schläge/Minute
Zyklus: 4 - 6 Tage
Trächtigkeitsdauer: 24 - 26 Tage
Wurfgröße: 1 - 12 Junge
Geschlechtsreife: mit 63 - 84 Tagen

Die wichtigsten Erkrankungen des Gerbils sind:

Tumorerkrankungen zählen zur häufigsten Todesursache (bis zu 25 Prozent) der Gerbils, vor allem betroffen sind dabei die Nebennierenrinde, die Haut und das mesenchymale Gewebe.

Epilepsie ist bei Gerbils zum Teil genetisch bedingt.

Wucherungen der Bauchduftdrüse treten bei männlichen Gerbils auf Nabelhöhe insbesondere im Alter auf.

Als Ektoparasiten treten vor allem bei jungen und geschwächten Gerbils Milben auf, als Endoparasiten vor allem Bandwürmer.

Alopezie (Haarausfall) zeigen Gerbils bei Mangelernährung und Verhaltensstereotypien.

Eine Enteritis (Dickdarmentzündung) lässt sich v. a. bei Jungtieren stressbedingt in Verbindung mit E. coli Bakterien oder Viren beobachten.

Zu einer Otitis media kann es durch Befall mit Mykoplasmen kommen, wobei die Tiere dann Kopfschiefhaltung und Gleichgewichtsstörungen zeigen.

MELANIE BLEYLE MELANIE BLEYLE
TIERHEILPRAKTIKERIN & TIERHOMÖOPATHIN IN WINNENDEN
TÄTIG IN EINER PRAXIS FÜR HUNDEPHYSIOTHERAPIE UND EINEM HUNDESALON

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Foto: Kislovas - FotoliaTÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE:

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