News + Wissenswertes

DAS AUSSETZEN VON TIEREN IST STRAFBAR!

THP 5 19 final korr Page44 Image1Allein in Deutschland werden jährlich ca. 500.000 Haustiere ausgesetzt. Die Zahl ist stetig gestiegen. Die meisten Tiere werden zur Zeit der großen Ferien ausgesetzt oder gefunden. Die Dunkelziffer liegt laut Tierschutzvereinen um einiges höher. Dabei ist das Aussetzen strafbar, und da spielt es keine Rolle, ob das Tier in Gefahr ist oder nicht. § 3 des Tierschutzgesetzes stellt fest, dass es „verboten ist, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen“. Ansonsten droht eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro! Und das unabhängig davon, ob man sein Tier sicher am Zaun des Tierheims aussetzt oder an einer gefährlichen Straße. Sollte das Tier allerdings ums Leben kommen, weil es in Gefahr gebracht wurde, kann die Strafe auch schnell bis zu drei Jahren Gefängnis betragen. Mehr dazu auf: www.bussgeldkatalog.org/tierschutz-hund


HILFE BEI EXISTENZGRÜNDUNG 

THP 5 19 final korr Page44 Image2Sie haben Ihre Ausbildung zum Tierheilpraktiker erfolgreich beendet? Waren womöglich arbeitssuchend gemeldet und haben sich das Studium selbst finanziert? Fragen Sie bei den zuständigen Behörden, der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter nach einem Existenzgründungszuschuss. Beratung gibt Ihnen das jeweilige Bundesland in der Abteilung Wirtschaftsförderung. Wenn Sie weitere Fragen zur Existenzgründung haben, können Sie auch den VDT e.V. kontaktieren. Wir helfen gerne weiter! E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


FRISCHE WALNÜSSE SIND FÜR HUNDE KEIN SPIELZEUG

THP 5 19 final korr Page44 Image3THP 5 19 final korr Page44 Image4Die grünen Fruchtschalen der frisch vom Baum gefallenen Walnüsse enthalten oft Schimmelpilze, die gefährliche Gifte (Penitrem A, Roquefortin C) produzieren; beide greifen das Nervensystem an. Indem Hunde auf den Schalen herumkauen, nehmen sie die gefährlichen Stoffe auf. Nach ca. 30 Minuten erscheinen die ersten Symptome: Bei leichten Vergiftungen Torkeln und Erbrechen, bei schweren krampft das Tier, als hätte es einen epileptischen Anfall. Neben Herzrasen, hoher Atemfrequenz und vermehrtem Speichelfluss reagiert der Hund panisch auf Berührungen. Schon nach Auftreten der ersten Vergiftungserscheinungen sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser stabilisiert den Kreislauf und versucht die Krämpfe zu kontrollieren. Ohne Hilfe kann die Vergiftung tödlich verlaufen. Deshalb eignen sich Walnüsse denkbar schlecht als Hundespielzeug, man sollte während der Gassirunde um sie lieber einen weiten Bogen machen.


FÖRDERMITGLIED IM VDT WERDEN

THP 5 19 final korr Page45 Image1Auch Ihre Tierbesitzer können mit einer Fördermitgliedschaft in Höhe von jährlich 45 € Mitglied des Verbandes Deutscher Tierheilpraktiker e.V. werden. Sie erhalten automatisch das Magazin „Mein Tierheilpraktiker“ und können den Beitrag bei Belegung von Seminaren an den Paracelsus Schulen gegenrechnen lassen. Zusätzlich ist der Besuch von Vorträgen auf den Tierheilpraktiker-Kongressen des VDT sowie der Vetmedika kostenfrei. Alle tierheilkundlichen Seminare und Fortbildungen finden Sie auf www.paracelsus.de, deutschlandweit und in der Schweiz.


HUNGRIGE EICHHÖRNCHEN

THP 5 19 final korr Page45 Image2Wussten Sie, dass Eichhörnchen keinen Winterschlaf halten? Sie brauchen den ganzen Winter über Nahrung und sind dabei nicht besonders wählerisch. Sie fressen Nüsse, Samen, Früchte und Knospen. Im Frühjahr auch Schnecken, Larven und sogar kleine Vogelküken. Also legen Sie die nicht genutzten Weihnachtsnüsse gerne draußen aus, damit die Eichhörnchen sie sich holen können.


THP 5 19 final korr Page45 Image3500 € BILDUNGSPRÄMIE

Holen Sie sich 500 € Bildungsprämie vom Staat für Berufstätige. Das Geld können Sie einsetzen für die Buchung einer Fortbildung an den Paracelsus Schulen. Die Bildungsprämie wird anerkannt und mit 500 € bis zur Hälfte des Seminarpreises angerechnet. Mehr dazu auf: www.bildungspraemie.info


RÄTSELHAFTES HUNDESTERBEN IN NORWEGEN

THP 5 19 final korr Page45 Image4Verstärkt in der Gegend um Oslo erkranken Hunde derzeit in großer Zahl an der Durchfallerkrankung AHDS (Akutes Hämorrhagisches Diarrhoe Syndrom). Es gibt seit August bereits 40 Opfer, viele der Hunde sterben innerhalb der ersten 24 Stunden. Im Verdacht steht das Bakterium Povidencia alcalifaciens, aber genaue Erkenntnisse stehen noch aus. Ebenso unklar ist, ob sich die Hunde gegenseitig anstecken oder eine Übertragung vom Tier zum Menschen möglich ist. In Deutschland sind glücklicherweise keine Fälle von AHDS bekannt. Also keine Panik. Auf Ferien mit dem Hund in Norwegen, vor allem im Umkreis von Oslo, sollte allerdings bis zur Klärung der Ursache verzichtet werden.

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