Barfen - aber richtig!

INFORMATIONEN VOM LABOR   THP 5 19 final korr Page24 Image2 

Ist Barfen gesundheitsschädlich oder besser als herkömmliche Ernährung?

THP 5 19 final korr Page24 Image3Für beide Auffassungen kann man Experten finden, die ihren Standpunkt vehement vertreten. Natürlich ist dies ein sensibles Thema und immer individuell zu betrachten.
Immer mehr Therapeuten raten zur natürlichen Rohfütterung, sei es aufgrund entwickelter Allergien oder um Magen-Darm-Problemen entgegenzuwirken.
Natürlich sollte man sich im Vorfeld informieren, um ein optimales Gleichgewicht zu erzielen, Mineralstoffmängeln oder einer Überbelastung vorzubeugen.
Auch sollte man beachten, dass kein Schlund gefüttert wird, um eine ernährungsbedingte Hyperthyreose zu vermeiden. Zwei Aspekte gilt es sicher über das Labor zu kontrollieren, wenn gebarft wird:
Zum einen wollen wir sicherstellen, dass wir keine Salmonellenausscheider unter unseren Patienten haben. Auch wenn der Hund symptomfrei ist, stellen Salmonellen insbesondere für Kinder oder immungeschwächte Menschen eine Gefahr dar. Dies kann passieren, wenn die Kühlkette des Fleisches unterbrochen wurde, was gerade im Sommer passieren kann.
Zum anderen wollen wir sicherstellen, dass keine gravierenden Mängel in der Ernährung auftauchen. Die Mineralstoffkonzentrationen im Blut sollten im Normbereich liegen. Die Leberwerte gehören überprüft, um Stoffwechselbelastungen vorzubeugen.

Wir haben daher ein spezielles BARF-Screen für Sie zusammengestellt:

THP 5 19 final korr Page25 Image1Das Barf-Screen enthält

  • Natrium, Kalzium, Phosphat, Vitamin D3 (Mineralstoffwechsel)
  • ALT, AP, Harnstoff und Eiweiß (Leberstoffwechsel)
  • Salmonellen-Nachweis im Kot (Ausscheidungsausschluss)

Für das Barf-Screen benötigen wir Serum oder Vollblut sowie eine frische Kotprobe. Das Fell speichert – genau wie Nägel oder Hufe – längerfristig Informationen zur Nahrung, da in den Hornfäden zwischen den Aminosäuren (Hauptbestandteil des Fells) Mineralstoffe und Spurenelemente (Speicherwerte des Körpers) eingebunden werden, dort lagern aber z.B. auch Toxine oder Schwermetalle.
Deshalb kann eine Fellmineralienanalyse ebenfalls Auskunft über die Fütterung geben bzw. welche Stoffe eingelagert wurden.

Was zeigt mir das Fellmineralien-Screen?

  • Liegen Fütterungsprobleme vor?
  • Besteht Mineralstoffmangel?
  • Gibt es Schwermetallbelastungen?
  • Kann der Stoffwechsel gezielt unterstützt werden?
  • Werden zusätzliche Nährstoffe für eine optimale Versorgung benötigt?

Für die Fellmineralien-Analyse brauchen wir ca. 0,5 Gramm Fell, dies entspricht etwa zwei gut gehäuften Esslöffeln.

Falls Sie Fragen zum Thema haben, zögern Sie nicht uns anzurufen oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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Ihr Tierheilpraktikerlabor Vetscreen
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