Hundetraining trifft Tierheilkunde

Fotos: © Robert Kneschke - Fotolia, Kathrin39 - FotoliaERFOLGREICHE KOMBINATION VON VERHALTENSTHERAPIE UND HOMÖOPATHIE

Hundetrainer sind oft mit Verhaltensauffälligkeiten ihrer vierbeinigen Kunden konfrontiert. Dabei handelt es sich beispielsweise um Ängste vor fremden Personen oder Aggressionsverhalten gegenüber anderen Hunden.

Zusammen zum Erfolg

Problemverhalten kann auch durch gesundheitliche Ursachen wie Schmerzen oder Schilddrüsenerkrankungen entstehen. Darum ist es sinnvoll, medizinische Ursachen vor Trainingsbeginn auszuschließen. Ist der Hund körperlich gesund und man bekommt trotz professioneller Trainingsmethoden keinen „Fuß in die Tür“ oder die Erfolge stagnieren an einem bestimmten Punkt, dann kann ein Tierheilpraktiker helfen. Er oder sie betrachtet das Tier ganzheitlich und bezieht in seine Anamnese nicht nur das Verhaltensproblem, sondern auch Charaktereigenschaften, Rasse, Alter und Lebensbedingungen mit ein. Vorteilhaft ist die objektive Sichtweise des Hundetrainers, die dem Naturheilkundler im Zusammenspiel ein unverfälschtes und objektives Bild über den vierbeinigen Patienten gibt.

Training mit Homöopathie kombiniert

Fotos: © Robert Kneschke - Fotolia, Kathrin39 - FotoliaEine besondere Rolle der begleitenden Behandlung eines Hundetrainings spielt die Klassische Homöopathie. Der Tierheilpraktiker ermittelt anhand der körperlichen und psychischen Individualität des Hundes ein Einzelmittel, das speziell auf ihn zugeschnitten ist. Eine große Rolle spielt dabei auch die Potenz. Begleitend zum fundierten Training, das immer auf Basis positiver Verstärkung und keinesfalls mittels aversiver Trainingsmethoden erfolgen muss, kann das Konstitutionsmittel zur erfolgreichen Behandlung des Verhaltensproblems beitragen.

Hand in Hand

Andersherum konsultieren Hundebesitzer heutzutage oft den Tierheilpraktiker, wenn ihr Hund plötzlich Auffälligkeiten zeigt. Populäre Beispiele sind Geräuschangst oder Übelkeit und Erbrechen beim Autofahren sowie Zwangshandlungen wie der sog. Zwingerkoller. Dabei dreht sich der Hund schnell und andauernd um sich selbst und beißt im schlimmsten Fall immer wieder in seine eigene Rute. Hier ist eine wirksame und zügige Besserung zu erreichen, wenn Tierheilpraktiker und Hundetrainer Hand in Hand arbeiten.

Fallbeispiel

Ein aktuelles Fallbeispiel ist eine junge Mischlingshündin, die ihre Welpenzeit in ungünstiger Umgebung verbringen musste. Dadurch manifestierten sich verschiedenste Ängste. Eine mit Leinenruck und Geschrei arbeitende Hundeschule machte das Problem noch größer. Das Training mit den Elementen der Desensibilisierung und Gegenkonditionierung brachte erste Erfolge. Die Hündin wurde zunehmend sicherer im Alltag. Der Durchbruch wurde aber erst erzielt, nachdem ich ihr ein homöopathisches Konsitutionsmittel repertorisierte und die Besitzer es nach meinen Empfehlungen anwandten.

MICHAELA WOLF MICHAELA WOLF
TIERHEILPRAKTIKERIN MIT EIGENER HUNDESCHULE UND TIERHEILPRAXIS MIT ZWEI STANDORTEN IN DER REGION HANNOVER

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TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE:

  • Hundetraining (IHK-zertifiziert)
  • Tierpsychologie

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