Farb- und Lichttherapie für Tiere: Die Heilkraft der Farben

Foto: © Agency Animal PictureDie Farb- und Lichttherapie ist so alt wie die Menschheit selbst. Der Trend geht dazu über, die Heilkraft der Farben zu nutzen. Licht bedeutet Schwingung und steht für Lebensenergie. Schon Johann Wolfgang von Goethe beschäftigte sich in seinen Schriften mit Farben und deren Wirkungsweise.

Foto: Kollidas - FotoliaSonnenlicht ist für uns Lebewesen lebensnotwendig; ohne Licht ist kein Überleben möglich. Die Farb- und Lichttherapie wird bei Menschen auch sehr gerne bei depressiven Verstimmungen eingesetzt und ist zudem nebenwirkungsarm.

Gut einsetzbar sind auch Farbtücher, die es in verschiedenen Farbnuancen gibt. Das Farbtuch mit der dazu passenden Farbe wird am besten in den Schlafkorb des Tieres gelegt und ist somit eine gute Alternative zur bewährten Farbheillampe. Farbheillampen können für Menschen, Tiere und Pflanzen angewendet werden. Farbheillampen sind verstellbar, für den mobilen Einsatz geeignet und werden in der Regel mit den fünf Farbfiltern Rot, Gelb, Orange, Grün und Blau geliefert. Violett, Rosa und Hellblau gehören zwar nicht zur Grundausstattung, können aber nachgeliefert werden. Die Farbheillampen kosten zwischen 250 und 350 Euro.

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Ein kleiner Auszug der Farbenlehre:

Rot/Gelb/Blau sind die Hauptfarben.
Die anderen Farben sind sog. Mischfarben.
Drei Mischfarben der Erstordnung sind:
Rot und Gelb = Orange
Gelb und Blau = Grün
Blau und Rot = Violett
Indigo (dunkles Blau)

Die Farben Rot, Gelb und Orange sind tonisierende Farben und bewirken eine Beschleunigung. Sie werden als „warme“ Farben bezeichnet. Die Farben Blau, Indigo und Violett sind kühlende Farben und bewirken eine Verlangsamung. Die Farbe Grün ist eine neutrale Farbe.

Achtung: Narben bremsen jeden Energieverlust! Deswegen mit den Farben Gelb, Orange oder Rot bestrahlen!

Wenn mit zwei verschiedenen Farben bestrahlt wird, dann bitte einen Abstand von mindestens zwei Stunden einhalten. Wenn aus Versehen mit einer ungeeigneten Farbe bestrahlt wurde, dann sofort mit der Farbe Grün nachbestrahlen, denn Grün neutralisiert. Danach kann sofort mit der „richtigen“ Farbe bestrahlt werden. Am Anfang der Farblichttherapie sollte eher kürzer und mehrmals am Tag bestrahlt werden!

Melanie BleyleMelanie Bleyle
Tierheilpraktikerin & Tierhomöopathin in Winnenden
Tätig in einer Praxis für Hundephysiotherapie und einem Hundesalon
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Tätigkeitsschwerpunkte:

  • Tierhomöopathie
  • Miasmentherapie
  • Edelsteintherapie beim Tier
  • Bach-Blütentherapie beim Tier
  • Ernährungsberatung mit Futterplanerstellung
  • Farblichttherapie
  • Tiersitting

Aufgaben des Sonnenlichts:

  • Vitaminbildung der Haut
  • Immunsystem
  • Knochenstoffwechsel
  • Bildung von Spurenelementen
  • Funktion des Nervengewebes
  • Bildung des Epithels
  • Zellfunktion
  • Der Sehnerv benötigt Sonnenlicht

Kleine Auswahl von Indikationen:

  • Allergien = Grün (um das überschießende Immunsystem in Balance zu halten)
  • Fieber = Blau
  • Durchfall = Blau
  • Bei Entzündungsgeschehen z. B. Abszess = Blau
  • Starke Schmerzzustände = Blau
  • Arthritis = Blau
  • Schnittwunden = Blau
  • Anämie = Rot
  • Herzinsuffizienz = Orange
  • Verdauungsprobleme = Gelb, Lichtgrün
  • Diabetes = Gelb
  • Sehstörungen = Grün

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