Im Porträt: THP Wiebke Runzheimer

201704 Portrait1TIERHEILPRAKTIKERIN
MOBILE PRAXIS IN GLADENBACH-MORNSHAUSEN

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201704 Portrait2Mein Name ist Wiebke Runzheimer, ich bin Tierheilpraktikerin, 36 Jahre alt und Mutter eines 11-jährigen Sohnes.
Tierheilpraktikerin wurde ich, weil ich im eigenen Pensionspferdebetrieb immer wieder festgestellt habe, dass die klassische Behandlung allein nicht immer zur Beseitigung der Ursache eines Krankheitsbildes ausreicht. Antworten auf meine vielen Fragen fand ich nicht nur in meiner THP-Ausbildung, sondern auch in den folgenden Fachqualifikationen zur Physio- und Chirotherapeutin mit Schwerpunkt Pferd, Mykotherapeutin, Fachberaterin für Tierernährung, Lasertherapeutin und Agrarbetriebswirtin.
Seit 2010 betreibe ich eine Fahrpraxis als Tierheilpraktikerin. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Behandlung von Pferden, aber auch Hunde und Katzen zählen immer häufiger zu meinen Patienten und sind herzlich willkommen.
Mein breitgefächertes Wissen bietet mir eine gute Basis für erfolgreiche Behandlungen, weil ich den Blick aus unterschiedlichen Fachrichtungen auf die Erkrankung des Tieres richten kann. Auch in meinem eigenen Pensionspferdebetrieb wird die Diagnose und Behandlung auftretender Pathologien gerne in Anspruch genommen.
In meinem landwirtschaftlichen Betrieb haben 25 Pensionspferde ihre Heimat gefunden. Sieben davon im Offenstall, den ich liebevoll „Pferdehospiz“ nenne, weil er auf die artgerechte Haltung kranker Pferde oder sog. Sportrentner ausgerichtet ist. Hier können die Tiere ihren Lebensabend in Ruhe und mit vielen Auslaufmöglichkeiten bei individueller Versorgung verbringen.
2011 wurde ich Dozentin für die Paracelsus Schulen im Tierheilpraktiker-Regelunterricht und leite seitdem auch viele verschiedene Seminare und Fachfortbildungen rund ums Tier, vor allem an der Paracelsus Schule Gießen, auch für Paracelsus Dortmund, Siegen, Mannheim, Würzburg und Frankfurt. Im Mittelpunkt der Wissensvermittlung stehen für mich die manuellen Therapien; Anatomie und physiologische Abläufe bilden meiner Meinung nach die Grundvoraussetzung für eine richtige Diagnose, ohne die eine Behandlung nicht erfolgreich sein kann.
In meinen Kursen fordere ich meine Teilnehmer/innen immer wieder auf, Untersuchungstechniken durch ständiges Wiederholen zu verinnerlichen. Mein Unterricht ist anschaulich und locker, ich versuche mein „Publikum“ zu fesseln und zu motivieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, welche Willensstärke und Disziplin erforderlich sind, um ans Ziel der Ausbildung, den erfolgreichen Abschluss, zu gelangen. Wir Dozenten/innen können durch unsere Unterrichtsgestaltung einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.
In meiner knapp bemessenen Freizeit steht mein Sohn im Mittelpunkt. Aber auch Charlie Brown (Oldenburger Wallach) und Oskar, ein 8-jähriger Mischling (Golden Retriever/ Belgischer Schäferhund), kommen nicht zu kurz.
Ich liebe meinen Beruf als Tierheilpraktikerin und Dozentin und würde jederzeit wieder diesen Weg einschlagen, da es nichts Schöneres für mich gibt, als auf der einen Seite Tieren zu helfen und auf der anderen Seite mein Wissen an Menschen weiterzugeben, die ähnlich denken wie ich.

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