Kleinsäuger in Not: Teil 2 – Reptilienauffangstation München e. V.

Foto: lifeonwhite - FotoliaDer Bereich Tierschutz stellt einen ganz erheblichen Anteil unserer Arbeit dar. Hierbei sind wir jedoch nicht Aktivisten, die Tiere irgendwo „herausholen“, auch sind wir nicht ansatzweise Entscheidungsträger, sondern lediglich Auftragnehmer von Behörden und leisten dort Hilfestellungen – im Bereich der Planung und Durchführung von behördlichen Maßnahmen, bei der Unterbringung, beim Einfangen und nicht zuletzt bei der Vermittlung von Tieren.
Leider beinhaltet diese Arbeit neben einer ganzen Menge an Logistik und Planung (auch hausintern, insbesondere in der Tierhaltung selbst) viel Papierkrieg und nicht nur schöne Aspekte. Vielmehr trifft man häufig auf meist wenig einsichtige Tierhalter. Vor allem wird man immer wieder mit sehr hässlichen und tierschutzwidrigen Tatsachen konfrontiert. Bis vor gut zwei Jahren mussten wir Säugetiere ablehnen, wenn sie bei Beschlagnahmungen angetroffen wurden, konnten aber meist auf die gute Zusammenarbeit mit Zoos, Tierheimen und nicht zuletzt Artenschutzstationen zurückgreifen.
Dabei begegneten uns – als kleiner Ausschnitt aus dem Artensprektrum – Fuchskusus (Trichosurus vulpecula), Sugar-Glider (Petaurus breviceps), gefleckte Ginsterkatzen (Genetta genetta), Zebramangusten (Mungos mungo), Zwerg- Plumploris (Nycticebus pygmaeus), Marmosetten (Callitrichidae), Kleine und Große Igentanreks (Echinops telfairi und Setifer setosus), diverse Nager wie Zwergschläfer (Grapiurus spec.), Streifenhörnchen oder Burunduks (Tamias sibiricus) und Weissbauchigel (Atelerix albiventris).

Leider kommt das Gros derjenigen Tiere, die zu uns kommen, nicht ansatzweise aus einer wünschenswerten Tierhaltung, die sich an den verhaltensbiologischen, ökologischen, individuellen und auch psychischen Bedürfnissen der Tiere orientiert, sondern man erlebt sehr häufig genau das, was in einer weiten Öffentlichkeit „den Exotenhaltern“ unreflektiert angelastet und vorgeworfen wird. Betroffene Tiere sind lästig geworden, haben sich über Gebühr und dennoch alles andere als gewinnbringend vermehrt, haben Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die zwar aus der Sicht der Biologie und des Tieres völlig normal und zu erwarten waren, aber eben nicht vom oft naiven bzw. unwissenden Halter. Ergo mussten sie weg oder wurden behördlicherseits weggenommen, weil ihre Haltung der Erlaubnispflicht unterliegt, wie im Fall der Wüstenluchse. Andere stammen aus Haltungen, die man weder als art- oder verhaltensgerecht bezeichnen kann, egal wie wohlwollend man sie betrachtet. So lebten zwei Genetten in einem völlig verkoteten Vogelkäfig, schliefen in einem Katzentransportkorb, der völlig mit Fäkalien verschmutzt und angefüllt mit leeren „Sheba“-Aluminiumdöschen und Kot, Kot und noch einmal Kot war. Die Zebramangusten – aus derselben Tierwegnahme 2007 – lebten ohne Licht unter der Kellertreppe in einem verdreckten Verschlag und waren halb wahnsinnig vor Durst. Die Zwerg-Plumploris hausten ebenfalls dort in einem ursprünglich sogar gut durchdachten und gebauten Innengehege, das jedoch kaum beschreibbar verschmutzt und ungepflegt war, und waren schwer erkrankt. In einem anderen Fall wurde eine einzelne Zebramanguste in einem Papageienkäfig, wie er bis in die 1970er Jahre noch für einzeln gehaltene Graupapageien oder Amazonen verwendet wurde, „gepflegt“ und konnte nur noch völlig verwest aus der zu ca. 40% aus Kot bestehenden Einstreu geborgen werden. Bei illegalen Tierhändlern lebten die Tanreks inmitten verendeter weiterer Tiere in verdreckten, mit Staub bedeckten Käfigen in einer Garage, ein Fuchskusu hauste in einer handelsüblichen Zimmervoliere für Wellensittiche usw.

Foto: Eric Issele - FotoliaBesonders traurig war das Schicksal des Waschbären (Procyon lotor), der seit Spätsommer 2014 bei uns lebt. Das völlig verfettete und verfilze Tier wurde in einem Kellerraum gehalten, dessen Einstreu so von Harn durchtränkt gewesen ist, dass bei jedem Schritt im Raum braune Flüssigkeit unter den Schuhen ablief. Zwar hatte der Raum – theoretisch – ein Fenster, dieses war jedoch völlig abgedunkelt und als einzige Strukturierung des „Lebensraumes“ konnte ein Laufbrett zum Fenstersims, eine kleine Baumwurzel, etwas schimmeliges Heu und Stroh und Rinderknochen in allen Stadien der Verwesung ausgemacht werden. Der kleine Bär hatte in den ersten Wochen bei uns ganz erhebliche Probleme, seine Vorderbeine richtig einzusetzen, lief auf den Handballen oder den Handgelenken, konnte kaum greifen oder „waschend“ sein Futter betasten. Selbst geringe Distanzen kann das sehr schlecht sehende Tier nicht abschätzen und scheint annähernd blind zu sein. In Narkose wurden erhebliche Entzündungen und Vereiterungen am Gebiss festgestellt, die operiert werden mussten. Zum Zeitpunkt der Niederschrift, Ende Oktober 2014, hat sich das sehr zahme Weibchen gut erholt, ist sehr bewegungsaktiv und nutzt ihr ca. 45 Quadratmeter großes Gehege inklusive Grabe- und Klettermöglichkeiten, erhöhte Schlafkästen etc. ausgiebig. Auch hier – zumal in einer Tierschutzeinrichtung nur schwerlich ein Partner für die alleinstehende Dame angeschafft werden kann – zeigt sich wieder, wie enorm wichtig naturnahe Unterbringung und tägliches Enrichment sind. Für das Bärchen ist zum Frühjahr hin, wenn, wie wir hoffen, ihre Erkrankungen gänzlich ausgeheilt sind, bereits ein Platz gefunden. Sie wird mit einem weiteren Waschbären im Nationalpark Bayerischer Wald ein neues, artgemäßes Zuhause finden.

Foto: Eric Issele - FotoliaAus derselben Wegnahme durch das Veterinäramt stammen zwei Weißbüscheläffchen (Callithrix jacchus). Die beiden hausten im Wohnzimmer in einer Wellensittichvoliere mit einem Meter Grundfläche und eineinhalb Metern Höhe, immerhin mit einem angehängten Schlupfkasten, der allerdings am Boden angebracht war, einigen „Hängematten“ aus der Rattenhaltung und zwei Sitzbrettern. Immerhin wurde den Tieren gelegentlich „Freigang“ im Wohnzimmer gewährt. Natürliches Futter schien den beiden Affen fremd, waren sie doch Fertiggelee aus der Dose und Kinderbrei gewohnt. Auch diese zwei bezogen einen Raum im Katzen- und Exotenhaus des Tierheimes mit Fensterfront und ebenfalls etwa 15 Quadratmetern Fläche, den sie sich mit einem Grünen Leguan (Iguana iguana) teilen. Dieser ist mit Naturboden eingestreut und mit Ästen strukturiert, weist mehrere Sonnenplätze auf, ebenso wie mehrere Schlafhöhlen aus Naturkork, die die Tiere ausgiebig nutzen. Das Weibchen ist tragend und die Äffchen sollen bis zum Absetzen der Jungtiere bei uns bleiben und dann als Familienverbund an einen geeigneten Platz vermittelt werden. Die Vergesellschaftung der Äffchen mit dem Leguan hat sich als sehr positiv herausgestellt. Die Tiere interagieren intensiv miteinander und die Affen „groomen“ und „lausen“ den Leguan regelmäßig, was dieser augenscheinlich gerne über sich ergehen lässt – um nicht zu sagen „genießt“. Auch hier wird jeden Tag durch unsere sehr engagierten und einfallsreichen Tierpfleger Enrichment betrieben, sei es durch Ausbringen von lebenden Insekten, kleinen Honigtropfen im Geäst, Marmosett-Brei in Tropfen auf dem Laubwerk oder flächig auf Zweigen, Futterpaketen u.v.m. Trotz der sehr negativen Befunde, die viele unserer Pfleglinge vorberichtlich mitbringen, was auf schlechte Information und Sachkunde der vorherigen Halter, auf nicht durchdachte und schlecht gemachte Haltungsbedingungen und oftmals schlicht Ignoranz oder „niedere Beweggründe“ zurückzuführen ist, soll hier dennoch kein polemisches, generell negatives Bild der Haltung exotischer Kleinsäuger gezeichnet werden. Es soll vielmehr zeigen, wie wichtig es nach wie vor ist, Sachkunde zu vermitteln, mit positiven Beispielen voranzugehen und die Öffentlichkeit nachhaltig zu informieren.

Foto: Eric Issele - FotoliaSowohl in der Aquaristik, Terraristik, Ziervogelhaltung und der Haltung von kleinen Säugetieren kann nicht von Unhaltbarkeit per se ausgegangen werden, ebenso wenig von der grundsätzlichen Tierschutzwidrigkeit der Haltung von Exoten, aber es muss unser aller Bestreben sein, diesen faszinierenden und oft überaus liebenswerten Tieren eine art- und verhaltensgerechte Haltung gewährleisten zu können, die neben ausreichendem Raum, Licht und artgerechtem Futter eine ganze Menge an spezifischem Fachwissen und nicht zuletzt finanzielles Engagement voraussetzt. Hierzu rechnen wir jedoch auch, dass es dringend, gerade auch durch den öffentlichen Druck, dem jede Haltung von Wildtieren momentan ausgesetzt ist, an der Zeit ist, eine Tierhalterethik zu etablieren, die neben der „best practice“ auch ethisches Verhalten einfordert, sei es bei der Zucht und Vermarktung oder bei der konstruktiven öffentlichen Präsenz, die nicht nur für die Tatsache streitet, weiterhin Tiere wild lebender Arten pflegen zu dürfen und sich – zu Unrecht – rechtfertigt und RE-agiert, sondern vielmehr Abstand nimmt von „Schwarzen Schafen“, Stellung bezieht und aus den Reihen der Tierhalter heraus positive Veränderungen erzielt und einfordert, aber auch Verantwortung übernimmt und trägt.

Paul Maguire - FotoliaWollen wir aber weg von der Politik und wieder zur Auffangstation zurückkehren!
Ab Frühjahr 2015 soll von uns das gesamte Katzen- und Exotenhaus im Tierheim München gepachtet werden, um dort weitere Möglichkeiten zu schaffen, nicht nur unsere groß werdenden Reptilien großzügig unterzubringen, sondern auch für Kleinsäuger nicht domestizierter Formen, also ausgenommen Frettchen, Chinchillas, Mäusen, Zierratten, Goldhamster, Hauskaninchen und Meerschweinchen, Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Für die Säugetiere wird der gesamte Erdgeschossbereich mit großen Außenanlagen und ein Teil des ersten Stockwerkes umgestaltet, sodass auch die Kleinsäugerhaltung ebenso wie die der Reptilien in diesem Haus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Wir erhoffen uns dadurch die Möglichkeit, Vorbild sein zu können und unsere Besucher, Schulklassen etc. ggf. auch bei Führungen informieren und positiv beeinflussen zu können, um damit eine Hand zu reichen für sinnvollen, auf Wissen basierenden Tierschutz, der sich ausschließlich am Tier orientieren soll.
Weiterhin streben wir an, analog zur bewährten Praxis der vergangenen 20 Jahre bei Reptilien, Amphibien, Fischen und Evertebraten, nicht nur den engen Kontakt und die Kooperation mit Behörden zu suchen, sondern auch hier aufs Engste mit Zoos, aber insbesondere auch mit geeigneten Privathaltern, Auffangstationen und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenzuarbeiten.

Foto: 46boris48 - FotoliaDie Auffangstation für Reptilien wurde letztlich Anfang der 1990er-Jahre aus einem Zufall ins Leben gerufen, als beschlagnahmte Reptilien im damaligen Institut für Zoologie, Fischereibiologie und Fischkrankheiten, aus dem später die Klinik für Fische und Reptilien hervorging, vorübergehend eingestellt wurden. Um weiteren Beschlagnahmen adäquater begegnen zu können, konnten zunächst einige wenige, damals leer stehende Räume hergerichtet und für die Tierhaltung verwendet werden. Alsbald kamen die ersten, auch größeren Beschlagnahmungen, z. B. 2.500 lebende Schmuckschildkrötenjungtiere oder einmal 600 bei minus 15°C am Flughafen stehen gebliebene Burunduks. Immer häufiger auch große Tiere, Riesenschlangen, Krokodile und Gifttiere. Die Tierzahlen wuchsen von Jahr zu Jahr an und so waren feste Tierbestände von 200 – 300 Tieren bis heute von ca. 800 Tieren keine Seltenheit mehr, alljährlich kamen und gingen bis zu 2.500 Tiere. 2005 – 2007 ergaben sich massive Umbrüche innerhalb der Station. Professor Rudolf Hoffmann, der damals die Station mitbegründete und ermöglichte, ging in den wohlverdienten Ruhestand und die Tierärztliche Fakultät versuchte, die nicht unmittelbar zum Aufgabenbereich der Universität gehörende Tierheimeinrichtung zu schließen. Nach enormem Protest der Studenten, aber auch der informierten Öffentlichkeit, kam es zu intensiver Medienberichterstattung und dadurch mit der Initiative des Landesverbandes Bayern des Deutschen Tierschutzbundes zu einem Landtagsbeschluss, der die Station rettete. Auf Beschluss des Bayerischen Landtages konnten Kooperationsverträge mit der als selbstständiger, gemeinnütziger Verein geführten Auffangstation und den beteiligten und verantwortlichen Ministerien, aber auch der Universität München geschlossen werden. Der Verein erhält seitdem Fördermittel aus dem Bayerischen Staatshaushalt, ist aber nach wie vor gezwungen, ein Gros der notwendigen Mittel zu erwirtschaften und durch Spenden und Patenschaften, Mitgliedschaften, aber auch über Dienstleistungen, die er in Rechnung stellt, die teils sehr hohen Kosten für Tierhaltung und Personal aufzubringen. Im Jahr 2000 wurde Prof. Hoffmann – und damit auch uns – der erste Bayerische Tierschutzpreis verliehen. Seit einigen Jahren konnte der erzwungene Stillstand überwunden werden. Neue Tierräume entstanden, alte wurden renoviert, jedoch kam letztlich kaum neuer Raum zur Nutzung hinzu und die Tierräume barsten fast unter der Last der vielen Tiere. Dank des Tierheimes konnten jedoch Räume auf dessen Gelände genutzt werden, die ab 2015 zur Gänze gepachtet werden sollen. Hier wurden und werden auch die Haltungseinrichtungen für die Kleinsäuger realisiert. Seit 2013 nutzt die Station zudem zwei Gewächshäuser einer ehemaligen Gärtnerei für die vielen Schildkröten in ihrer Obhut. So konnte im Juni 2014 ein Glashaus für Wasserschildkröten mit 500 Quadratmetern Nutzfläche feierlich und im Beisein des bayerischen Umweltministers Dr. Marcel Huber eingeweiht und der Baubeginn für das zweite, mit 650 Quadratmetern noch größere Tierhaus verkündet werden, das im Frühjahr 2015 fertiggestellt sein wird.

Foto: Iakov Filimonov - FotoliaDennoch kann nicht ansatzweise die Rede davon sein, dass „alle Schäflein im Trockenen“ wären. Das Stammhaus der Auffangstation befindet sich noch immer mitten in der Stadt, nahe dem Englischen Garten und eng benachbart zur Universität. Hier sind die räumlichen Möglichkeiten zwar nunmehr etwas entlastet, jedoch immer noch weit über Gebühr belastet, was die artgemäße Tierhaltung selbst für Reptilien enorm erschwert und für Tierpfleger, Tierärzte, Praktikanten, Biologen, das Sekretariat und nicht zuletzt unsere Besucher kaum erträgliche Situationen zwingend bedingt. Zudem benötigt die Universität die Räume dringend selbst. Ein Umzug steht somit für die nächsten Jahre auf dem Plan und ist dringend notwendig. Hierbei wird momentan über einen Neubau oder die Umnutzung bestehender Gebäude nachgedacht, wobei hier neben der Tierhaltung, also der Verwahrung beschlagnahmter und weggenommener Tiere im Sinne eines „Rescue centres“, auch über die Zugänglichkeit der Tierhaltung, die auf längere Frist angelegt ist (Sanctuary), gesprochen wird. Für die Öffentlichkeit sollen diese Bereiche zumindest teilweise zugänglich werden, um die Öffentlichkeitsbildung auszubauen und damit die Möglichkeit zu geben, vor der Anschaffung von Tieren sich über deren Bedürfnisse fundiert zu informieren. Die hierzu nötigen Konzepte befinden sich bereits in der Ausarbeitung.

Foto: Rafael Ben-Ari - FotoliaGanz bewusst hat sich die Auffangstation dazu entschieden, sich nicht für bestimmte Interessengruppen einseitig einspannen zu lassen. Sie kooperiert mit den einschlägigen Behörden, aber auch mit den verschiedensten Tierschutzorganisationen. Darüber kommunizieren wir bewusst und gerade mit Tierhaltern, seien sie Privatiers mit Sachkunde, Begeisterung und Engagement, oder Profis aus Zoo, Wissenschaft und Tiermedizin. Wir halten strikte Verbote oder Listungen nicht für sinnvoll oder zielführend im Sinne des Schutzes der Tiere, sondern plädieren vielmehr dafür, die gegebenen Rechtsgrundlagen auszuschöpfen, um ggf. vorhandene generelle sowie individuelle Missstände zu vermeiden, zu beheben und damit Verbesserungen für die Tiere zu erreichen, die sicherlich an vielen Stellen nach wie vor dringend notwendig sind. Andererseits sehen wir das Wissen um und die Hinwendung zu den Tieren als wichtiges und wertvolles Gut an und begeisterte Menschen, die Tiere sachgemäß pflegen können und möchten, als nicht minder wertvoll und schützenswert. In diesem Sinne schützt Wissen die Tiere, denn man muss deren Bedürfnisse kennen und erfüllen, um Tierschutz und Tiergerechtigkeit zu erzielen, wobei Anthropozentrismus, sei er beim Animal-Hoarder oder beim Tierschützer angesiedelt, kein probates Mittel, sondern kontraproduktiv ist.

Auch sieht sich die Auffangstation nicht nur als Verwahrerin behördlich weggenommener Tiere, sondern gibt, genügend Platzressourcen vorausgesetzt, auch Privathaltern die Möglichkeit, Tiere aufzunehmen oder diese bei uns abzugeben. Darüber hinaus erachten wir auch als Tierheim, dass wir letzten Endes die Kastration – wie bei den Zwergmangusten bereits angesprochen – nicht immer als Mittel der Wahl und für unausweichlich sehen. Auch hier müssen neben tierschützerischen und Managementgesichtspunkten die Bedürfnisse der Tiere und deren sozialen Zwänge berücksichtigt werden. Dies spiegelt sich letztlich auch darin wider, dass wir mit Zoos, Erhaltungszuchtprojekten, engagierten und verantwortungsbewussten Züchtern seit Jahren intensiv zusammenarbeiten.

Sollten Sie Interesse an unserer Arbeit haben, scheuen Sie sich nicht, uns nach Terminabsprache in München zu besuchen!

Homepage: www.reptilienauffangstation.de
Facebook: Auffangstation für Reptilien, München

DR. MARKUS BAURDR. MARKUS BAUR
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