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Für Sie zusammengestellt von Monika Heike Schmalstieg, Präsidentin des Verbandes Deutscher Tierheilpraktiker

Tiermedizin: Gefahrenstoffe oft unterschätztTiermedizin: Gefahrenstoffe oft unterschätzt

Bei der professionellen Arbeit mit Tieren ist sich meist jeder Therapeut der Gefahr bewußt, dass er von einem Tier auch verletzt werden könnte.
Beim Umgang mit Chemikalien oder verwendeten Arzneistoffen hapert es allerdings. Es beginnt mit der Desinfektion: Viele Mittel enthalten Aldehyde, die eingeatmet oder bei Hautkontakt problematisch sind.
Bei vielen Sprays sind nicht alle Wirkungen erforscht, so sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, ein Spray mit der Atemluft einzuatmen, auch wenn der Inhaltsstoff noch so gut riecht. Alkoholische Lösungen und ätherische Öle können schleimhautreizend und/oder brennbar sein. Das gilt auch für Wundsprays, wie das sogenannte Silberspray mit Aluminiumpartikeln. Pudersprays z. B. enthalten Zinkoxyd. Handschuhe und Mundschutz sind einfache Maßnahmen, die aber häufig vernachlässigt werden.
Gefahrenstoffe in der Tiermedizin können Sie als Bericht unter www.bgw-online.de nachlesen.

Die BGW, Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrt, die auch für Tierheilpraktiker zuständig ist, bietet eine Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung „BGW CHECK“ unter www.bgw-online.de, Suche: TP-6GB, des Weiteren finden Sie einen Hygiene- und Hautschutzplan für die Tierpraxis, Suche: TP-HSP-6


Stressreport Deutschland 2012

Stressreport Deutschland 2012

Die Spitzenreiter der Belastung haben sich seit 2006 nicht geändert. Nach wie vor häufig: Multitasking 58 %, starker Termin und Leistungsdruck 52 % oder sich ständig wiederholende Arbeitsvorgänge 50 %.

Deutlich wird auch, dass die psychische Belastung keine Hierachieebenen mehr kennt: Über Stress berichten Führungskräfte wie auch Mitarbeiter.
Handlungsbedarf zeigen die Dateien: Beim Thema Erholung teilte die BauA mit, dass jeder vierte Befragte seine gesetzliche Pause wegfallen lässt. Erholung ist aber absolut wichtig für die Leistungsfähigkeit und Gesundheit.
Mit der Unterstützung von Tieren, wie z. B. mitgebrachter Bürohunde, Fischaquarium oder Outdoortraining mittels Pferden, lässt sich Stress abbauen.
Manche Tierheilpraktiker/innen verfügen über eine Zusatzausbildung in der psychologischen Beratung oder arbeiten dazu mit geeigneten Kollegen beratend zusammen.

Auf der Website der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin können Sie den Stressreport im PDF-Format herunterladen: www.baua.de/publikationen


Bienen vom Aussterben bedrohtBienen vom Aussterben bedroht

Ohne Biene kein Apfel

Etwa 4000 Bienenvölker sorgen im „Alten Land“ bei Hamburg für die Bestäubung der Obstblüten. Ein Bienenvolk besteht aus 40000 bis 80000 Bienen. 20000 Sammelbienen bestäuben pro Tag rund drei Millionen Blüten. An den Füßen transportiert die Biene bis zu 45 Milligramm Pollen, die Hälfte ihres Körpergewichts. 120000 Kilometer fliegt die Biene, um 500 Gramm Honig zu sammeln. Das entspricht einem Langstreckenflug, bei dem sie dreimal die Erde umrunden würde. Im Flug erreicht die Biene eine Geschwindigkeit von 26-30 km/h.

Zwei Millarden Euro erwirtschaften die fleißigen Bienen für den deutschen Markt durch die Bestäubung , denn 80 Prozent der heimischen Nutzpflanzen würden sonst keine Früchte tragen. Ganz nebenbei produziert jedes Bienenvolk pro Jahr ca. 50 - 100 Gramm Propolis. Der Nutzen der heilenden Wirkung und Einsatzmöglichkeiten von Propolis ist für Mensch und Tier von enormer Bedeutung.

Laut Bericht der ARD vom 28.01.2013: EU-Minister beraten ein Verbot von Neonikotinoiden. Schon seit langem beklagen Imker ein Bienensterben. Unter Verdacht sind bestimmte Pestizide/ Nervengifte, die den Tieren laut einer Studie die Orientierung nehmen. Nun befassen sich die EU-Agrarminister mit diesen Neonikotinoiden. Bis es zu einem Verbot kommt, dürfte aber noch einige Zeit vergehen.

Quelle: ARD – Marion von Haaren, ARD-Studio Brüssel. Bieneninfos unter www.aid.de, Suche: Bienen


Zertifizierung durch den VDT e. V .Zertifizierung durch den VDT e. V .

Sie sind schon fertige/r Tierheilpraktiker/in ? Sind sogar schon tätig und möchten sich zeriftizieren lassen?

Tierfreunde legen Wert auf gut ausgebildete Tierheilpraktiker. Der VDT gibt seinen Mitgliedern über sein Zertifizierungsverfahren Gelegenheit zum Erwerb einer Zertifizierungsurkunde.

Das VDT-Zertifikat berechtigt zur Führung der Bezeichnung

„Geprüfte/r Tierheilpraktiker/in (VDT )“.

Die VDT-Zertifizierung ist ein Qualitätssiegel, das nur aufgrund ausreichender Ausbildungs-, Praktikums-, Kenntnis- und Weiterbildungsnachweise erteilt wird.

Die Zertifizierung kann bei gravierenden Verstößen gegen diese Verpflichtungen entzogen werden. Als Weiterbildungsnachweis genügt für Mitglieder des VDT die Teilnahme an einem der halbjährlichen kostenfreien VDT-Kongressen.

Folgende Kosten fallen an:

  1. Registrierung: kostenfrei
  2. Unterlagenprüfung hinsichtlich der Ausbildung zum Tierheilpraktiker: kostenfrei
  3. Unterlagenprüfung hinsichtlich Praktika: kostenfrei
  4. Themenfestlegung (Facharbeit), Prüfung und Bewertung: 77€
  5. Teilnahme an Multiple-Choice-Prüfung: 50€ + Prüfungsaufsicht 20€
  6. Teilnahme an der praktischen Prüfung: 30€

Der VDT verlangt nach Durchführung der Zertifizierung keine weiteren Gebühren und möchte auf diesem Weg ausdrücklich vor dubiosen „Zertifikaten“ und „Qualitätssiegeln“ warnen, die von Institutionen mit hochtrabenden Namen angeboten werden, aber mit erheblichen Folge- und Erhaltungskosten verbunden sind.

Weiterführende Infos auf www.tierheilpraktiker.de Stichwort: Zertifizierungsurkunde


Therapeutendatenbank und Tierheilpraktikersuchewww.theralupa.de

Therapeutendatenbank und Tierheilpraktikersuche

Finden Sie Tierheilpraktiker, Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie, Psychologische Berater und Wellnessanbieter in Deutschland und Österreich über unsere komfortable Umkreissuche. Für Anbieter aus der Schweiz besuchen Sie bitte www.theralupa.ch

Sind Sie naturheilkundlicher Therapeut, Tierheilpraktiker, Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie, Wellnessanbieter? Dann können Sie sich kostenlos in der Datenbank eintragen oder mit Ihren Login-Daten Ihren bereits vorhandenen Eintrag bearbeiten.
Die mobile Therapeutensuche gibt es ab sofort auch kostenlos im App Store!

Fotos: © Shutterstock

 

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