Fallstudie Mesut - Anamnese & Therapie

Mesut, ein Mischlingshund (ehem. Straßenhund) aus Rumänien, wurde mir in der Praxis im Frühjahr  2019 vorgestellt. Auffällig war sein stark hinkender Gang. Beim Laufen knickte er in regelmäßigen Abständen immer mit der Hinterhand rechts ein. Das ganze Gangbild sah sehr unrund und eiernd aus.

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Vorgeschichte

Mesut kam als Welpe mit ca. 3 Monaten in ein deutsches Tierheim. Auffällig war dort schon sein unrunder Gang. Als Welpe war er dennoch verspielt, offen und freundlich zu Menschen und Tieren. Die Besitzer gingen regelmäßig als Ehrenamtliche mit Mesut spazieren und kümmerten sich um ihn. Im Laufe der Zeit veränderte sich sein freundliches Verhalten: Er wurde zunehmend gereizter, aggressiver und begann auch Menschen und Tiere zu attackieren. Im Tierheim gab man ihm Schmerzmittel und ließ ihn tierärztlich untersuchen und röntgen, aber es wurde nichts Auffälliges gefunden.
Irgendwann änderte sich Mesuts Verhalten dermaßen, dass er nur noch mit Maulkorb geführt werden konnte. Zu „seinen“ Menschen verhielt er sich immer ordentlich und hat sie nie attackiert. Mesuts Gassigänger konnten das Leiden des Hundes irgendwann nicht mehr mit ansehen und adoptierten ihn. Mesut wurde einem Tierarzt und einem Neurologen vorgestellt. Der Tierarzt stellte eine Fehlfunktion der Schilddrüse fest, die medikamentös behandelt wurde und wird, und der Neurologe fand geschädigte Nerven im Bereich der Hinterhand. Die Reizweiterleitung der Nerven war unterbrochen und kaum noch gegeben. Er war wohl in Rumänien angefahren worden. Hätte das der erste behandelnde Tierarzt korrekt diagnostiziert, so hätte eine OP ihm helfen können. So steht Mesut nun seit dem Welpenalter unter Medikamenten, die speziell gegen Nervenschmerzen gegeben werden.

Therapieplan

Mit diesem Input wurde mir Mesut im Alter von 5 Jahren vorgestellt. Nach umfangreicher Anamnese und Palpation des Blasenmeridians (Meridian, der links und rechts neben der Wirbelsäule verläuft und Aufschluss über Blockaden in den Meridianen bzw. Organen gibt) haben wir uns entschlossen, als Grundlage der Therapie einige Bioresonanztestungen und -behandlungen zu stellen.

THP 2 20 Final klein Page28 Image2Wie zu erwarten war, fiel der Energiezustand von Leber (Dauermedikation Schmerzen und Schilddrüse), Magen, Blasenmeridian und Dreifacherwärmer besonders ins Auge. Dementsprechend legte ich den Fokus in der Bioresonanztestung auf diese Organe, Wirbelsäule, Nerven und zusätzlich aufAllergien. Der Magen kann nicht nur durch Medikamte be- bzw. überlastet sein, sondern auch in Dysbalance geraten, z.B. durch Nahrungsmittel, Pollen, Stress (Dauerschmerz führt unweigerlich zu Stress), um nur einige Faktoren zu nennen.
Zusätzlich wurde der Hund regelmäßig geimpft, bekam Wurmkuren und Zeckenschutzbänder. Diese belasten den Organismus u. a. mit Schwermetallen und sorgen dafür, dass das Darmmilieu ins „Saure“ abrutscht und eine Grundlage für weitere Erkrankungen schaffen kann.
Aufgrund der Übersäuerung des Mikrobioms und der Nahrungsmittelunverträglichkeiten stellten wir das Futter um, strichen diverse Nahrungsmittel aus dem Ernährungsplan, korrigierten mit AnoKath®Liquid das Millieu im Darm und befreiten den Körper von Giften und Schlacken. AnoKath®Liquid gleicht den Säure-Basenhaushalt derTiere aus. Es reduziert Parasiten, Viren, Bakterien, Sporen und andere Einzeller, unterstützt eine gesunde Verdauung und Mineralstoffversorgung. Seine stark antioxidative Wirkung macht AnoKath® Liquid zu einem wirksamen Begleiter bei verschiedenen Erkrankungen und zur Gesunderhaltung.
Durch die Bioresonanz konnten wir den Körper bzw. die Organe stärken und bei der Entgiftung unterstützen, sodass das Wohlbefinden des Hundes nicht beeinträchtigt wurde. Gerade wenn ein Patient über lange Zeit Medikamente einnehmen musste, ist die Leber schwer beschäftigt. Kommen dann noch zusätzliche Gifte und Schlacken dazu, belastet das den Körper sehr. Der Patient kann in dieser Zeit äußerst schlapp und müde sein, das Gangbild kann sich verschlechtern, und es ist möglich, dass er kaum Lust hat sich zu bewegen. Durch die eingeleiteten Maßnahmen hielt sich das nur im kleinen Rahmen.
Zusätzlich bekam Mesut die Blockaden entlang der Wirbelsäule mit der Dorn/Breuß-Methode gelöst und an den Akupunkturpunkten entlang des Blasenmeridians gequaddelt. Eine homöopathische Mischung wurde an speziellen Akupunkturpunkten gespritzt, um die Schmerzen zu lindern und Muskeln sowie Faszien zu lockern.
Da Mesuts Nerven an der rechten Hinterhand beschädigt sind und dies sein schiefes Gangbild verursacht, habe ich in Absprache mit den Besitzern Heilpilze zur Therapie hinzugefügt. Ich entschied mich für drei Mischungen, die speziell die Leber und den Muskelaufbau unterstützen, Entzündungen reduzieren und den Nerv-Growth-Faktor (NGF) stimulieren. Das ist speziell in Mesuts Fall ein sehr wichtiges Thema, denn wenn wir es schaffen, dass sich die Nervenzellen regenerieren und wieder „sauber kommunizieren“ können, kann er schöner und schmerzreduzierter laufen und so Lebensfreude zurückgewinnen.
Neben den o.g. Merkmalen unterstützen Heilpilze das Immunsystem, entgiften, und je nachdem, welchen Pilz man auswählt, können sie sogar eine gesunde Darmflora unterstützen. Bei Mesut war natürlich auch ein „Leberpilz“ mit dabei. Um den Körper beim Entgiften nicht zu überfordern, wurden die Pilze einschleichend dosiert.
Mesut kam mit den Heilpilzen sehr schnell und gut zurecht, deswegen hatten wir bereits nach zwei Wochen Therapie seine persönliche Höchstdosis erreicht.
Aktuell sind es acht Wochen, seit Mesut die Pilze bekommt, und vor ein paar Tagen fiel in einem Gespräch der Satz: „Mesut humpelt gar nicht mehr, er läuft wie ein normaler Hund und es geht im richtig gut.“
Es ist so schön zu hören und vor allem zu sehen, wie Mesut sich nun bewegen kann und wie er beim Rennen fröhlich grinst.
Ein abgerundetes, auf den Patienten abgestimmtes Therapiekonzept kann so viel an Lebensqualität verbessern, auch wenn es sich um (angeblich) austherapierte Tiere handelt.

Die  Dorn-Methode  ist  eine  komplementärmedizinische  manuelle  Methode  mit  Elementen  der  Traditionellen  Chinesischen  Medizin  (TCM).  Sie  geht  zurück  auf  den  Allgäuer Volksheiler  Dieter  Dorn,  der  sie  um  1975  entwickelte.  Dorn  erkannte:  Bewegungsmangel  und  Fehlbelastungen  führen  zu  Fehlstellungen  der  Wirbelsäule und des Beckens. In ihnen sah Dorn die Ursache der  meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. In der Dorn-Therapie werden verschobene Wirbel ertastet und mit gezieltem Druck wieder in  die richtige Position gebracht.

KERSTIN HARTWIGSENKERSTIN HARTWIGSEN

TIERHEILPRAKTIKERIN

 

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