Fragen Sie den Tierheilpraktiker

201702 Experten1THP Dirk Röse, Leiter der VDT-Lehrpraxis auf Gut Rosenbraken

FRAU EMIGHOLZ FRAGT:
Hallo lieber Herr Röse,
es geht um meinen Wellensittich Zven. Ich habe ihn seit einem Jahr, und nun fängt er an, sich das Gefieder auszurupfen. Ich denke, er will sich selbst Schaden zufügen. Erst ruft er ganz laut, dann schaut er sich kurz um, und kurze Zeit später fliegen die Federn. Ich habe ihm schon einen neuen Käfig gekauft, doch das hat nichts genutzt. Nun weiß ich nicht mehr weiter und hoffe, dass Sie mir helfen können.

TIERHEILPRAKTIKER DIRK RÖSETIERHEILPRAKTIKER DIRK RÖSE ANTWORTET:
Moin moin, liebe Frau Emigholz,
Wellensittiche reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen oder Einsamkeit. Sie beschreiben, dass Zven erst ruft und dann ins Federnausrupfen verfällt. Ich denke, das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass er versucht, Artgenossen zu finden. Dazu muss man wissen, dass Sittiche Schwarmvögel sind und nicht alleine gehalten werden sollten. Auch eine Vogelattrappe reicht nicht aus. Ich würde Ihnen daher nahelegen, dass Sie für Ihren Zven einen Artgenossen besorgen und ihm dann etwas Zeit geben, sich mit dem neu geschaffenen Umfeld zurechtzufinden. Meistens stellt sich das Problem des Federnausrupfens dann ganz schnell ein.
Ihr Dirk Röse

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