Tierhomöopathie – TCVM – Pferde-Tierheilpraktikerin: Für noch mehr Erfolg im Beruf

201602 Tierhom1Neues THP-Fachausbildungskonzept der Paracelsus Schulen München, Freilassing und Rosenheim

Wenn ihr an den Paracelsus Schulen die Ausbildung zum Tierheilpraktiker startet, habt ihr einen anspruchsvollen Weg vor euch. Es gibt unglaublich viel zu lernen und ihr werdet mit einer Vielzahl unterschiedlichster Themen konfrontiert, da habt ihr ganz schön damit zu tun, am Ball zu bleiben und den Stoff des Regelunterrichtes mitzulernen. Für uns als Dozenten ist es sehr schön zu sehen, wie sich bei euch nach und nach die individuellen Interessenschwerpunkte herausbilden. Die Auseinandersetzung mit Heilkunde und insbesondere mit Tierheilkunde verändert meist auch die Menschen, also euch: Ihr entdeckt z. B., dass ihr ausgesprochen feine Antennen habt, die euch helfen, auf feinstofflicher Ebene mit Tieren zu kommunizieren, oder ihr seid von der Logik der chinesischen Techniken von Diagnose und Therapie fasziniert und denkt nur noch in Yin und Yang und Wandlungsphasen. Einige erkennen, dass die Homöopathie doch nicht nur darin besteht, „Globuli aus einer Liste zu verschreiben“, und sehen die Möglichkeiten, welche die klassische Homöopathie dem nach den Lehren Hahnemanns arbeitenden Tierhomöopathen bietet. Egal welche Heilmethode euch anzieht, ihr werdet erkennen, dass für die erfolgreiche Behandlung immer auch eine genaue Kenntnis der Lebensbedingungen und der individuellen Bedürfnisse einer bestimmten Tiergattung nötig ist, um Heilungshindernisse auszuschalten und eine sachgerechte Betreuung der Patienten sicherzustellen.

201602 Tierhom2Für diese Standortbestimmung und die Erlangung des Grundlagenwissens ist die Ausbildung im Regelunterricht der Paracelsus Schulen perfekt. Keine andere Tierheilpraktikerschule hat in der Grundausbildung einen so breit gefächerten Lehrplan, und wir Dozenten versuchen in den zwei Jahren, in denen wir euch betreuen dürfen, so viel an Wissen zu vermitteln, wie nur irgendwie möglich ist.
Wer unter euch „sein“ Fach entdeckt hat, möchte sich natürlich entsprechend spezialisieren und beginnt, nach weiterführenden Seminaren zu suchen. Häufig wurden wir in den vergangenen Jahren gefragt, welches der vielen Seminare, die an den Pinnwänden in den Paracelsus Schulen hängen, am besten geeignet ist, um das jeweilige Studienziel zu erreichen. Es gibt viele Angebote, aber: Welches ist der effizienteste Weg zum Ziel? Gibt es eine Reihenfolge, in der Fachausbildungen besucht werden sollen? Gibt es einen längerfristigen Studienplan – auch für Fortgeschrittene? Um euch eine bestmögliche Fachspezialisierung gewährleisten zu können, haben sich die Paracelsus Schulen München, Freilassing und Rosenheim zusammengeschlossen und bieten euch mit einem einheitlichen Konzept und demselben Dozententeam die Möglichkeit, euch in drei verschiedenen Fächern zum Top-Tiertherapeuten weiter zu entwickeln.

Diese Fächer sind:

  • Tierhomöopathie
  • TCVM (Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin)
  • Pferde-Tierheilpraktiker/in

Im Anschluss an die Tierheilpraktiker-Grundausbildung könnt ihr also eure Kenntnisse in diesen drei Gebieten durch eine Reihe aufeinander abgestimmter Seminarmodule vertiefen. Grundsätzlich stehen euch dazu zwei Wege offen:

  • FORTBILDUNGEN je nach Interesse aus den jeweils an den Schulen angebotenen Seminaren
  • Erwerb der ZUSATZQUALIFIKATION/ZERTIFIZIERUNG in einem der drei Fächer

Der Erwerb der Zusatzqualifikation in Homöopathie, TCVM oder zum zertifizierten Pferde-THP steht bereits jedem THPStudierenden offen. Voraussetzung ist die Absolvierung der Grundlagen, Therapiekonzepte und Aufbaukurse (Homöopathie, TCVM) bzw. der Manuellen Verfahren Grundlagen und Aufbaukurs für den Pferde-Tierheilpraktiker.
Wir wissen, dass es aus privaten und/oder finanziellen Gründen nicht immer einfach ist, eine der „großen Fachausbildungen“ im Block zu kaufen. Familienverhältnisse ändern sich, ein neuer Job etc. – es passiert viel im Lauf der Ausbildungszeit. Wer einige Wochenenden der regulären Ausbildung versäumt, hat alle Hände voll zu tun, das nachzulernen. Parallel dazu noch eine große Fachausbildung zu absolvieren, ist kaum zu schaffen. Was aber sehr wohl zu schaffen ist – wenn man ein Ziel vor Augen hat – sind immer wieder einzelne Seminarmodule zwischendurch.

201602 Tierhom3Daher unsere Idee: Einzeln buchbare Module, die nach den individuellen Möglichkeiten im Baukastensystem zusammengesetzt werden können und am Ende dennoch ein großes Ganzes ergeben.

Wir haben uns gründlich überlegt, welche Fähigkeiten zusätzlich nötig sind, wenn ihr in einem dieser Fächer richtig gut werden möchtet, welches Rüstzeug wir euch in praktischer und theoretischer Hinsicht noch vermitteln müssen, damit ihr mehr Erfolg bei euren künftigen Patienten habt. Wir haben bei der Planung auch einen sehr praktischen Aspekt berücksichtigt: Die von uns angebotenen Fachausbildungen sind schulübergreifend – d. h., es gibt Module an den Paracelsus Schulen München, Freilassing und Rosenheim, die alle auf die Gesamtausbildung angerechnet werden. Die Module werden im Laufe der Jahre rotieren. Das hat für euch einige Vorteile: Zum einen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Einzelthemen auch immer stattfinden, weil die Mindestanzahl der Teilnehmer leichter erreicht wird. Zum anderen ermöglichen wir durch die schulübergreifende Klassenbildung auch eine bessere Vernetzung unter den Schülern – ihr findet Gleichgesinnte, könnt gemeinsam lernen und euch später als THP fachlich austauschen.

ZUSATZQUALIFIKATION TIERHOMÖOPATHIE

201602 Tierhom4Homöopathen wissen, dass der Umgang mit dem Repertorium viel Übung benötigt. Man muss einfach wissen, welches tierische Symptom wie und wo abgebildet wird, wie man „Menschenrubriken“ in „Tierrubriken“ übersetzt, wie man die Hürde überwindet, dass manche Informationen einfach nicht in dem Genauigkeitsgrad vorliegen, wie wir sie nach einem ausgiebigen Interview in der Humanhomöopathie zur Verfügung haben. Im „Repertorisationskurs“ trainieren wir diese Fähigkeiten mit euch, ihr werdet sicherer und schneller bei den Fallausarbeitungen. Wir behandeln im Kurs „Fallmanagement“ die Frage, wie man 201602 Tierhom7Patienten langfristig betreut, wie man mit dem Tierbesitzer umgeht und Folgeverordnungen so durchführt, dass die Patienten immer gesünder werden. Nicht nur die Wahl des richtigen Mittels verursacht immer wieder Kopfzerbrechen. Ist das Mittel gefunden, stellen sich sofort weitere erfolgsentscheidende Fragen: Welche Potenz? Wie oft verabreichen? Wann soll wiederholt werden? Das sind Themenbereiche, die wir im Rahmen der „Potenz- und Gabenlehre“ behandeln.
Notfälle sind hoffentlich selten – wenn sie aber eintreten, benötigt ihr einen klaren Kopf und das richtige Handwerkszeug, sprich die richtigen homöopathischen Mittel und die Kenntnis ihrer Anwendung, um rasch helfen zu können. Aus diesem Grund steht auch das Seminar „Notfallapotheke“ auf der Ausbildungsliste.
Jeder, der Homöopathie betreibt, ist schon mal über das Wort „Miasma“ gestolpert. Was Hahnemann darunter verstanden hat und wie sich die Miasmenlehre nach ihm weiterentwickelt hat, was davon in der Tierhomöopathie nützlich ist und was nicht, das klären wir im Kurs „Miasmen und chronische Krankheiten“.
Wenn ihr die Ausbildungsübersicht studiert, werdet ihr auch eine ganze Reihe von themenspezifischen Seminaren finden, wie z. B. Gastrointestinaltrakt, Herz-Kreislaufsystem, Bewegungsapparat u.v.m. In diesen Seminaren zeigen wir euch, wie man zusätzlich zur chronisch konstitutionellen Behandlung klinisches Mittelwissen in Therapiekonzepte einfließen lassen kann.

ZUSATZQUALIFIKATION TCVM

201602 Tierhom5Die TCVM ist mehrere tausend Jahre alt. Kein Wunder also, dass ihr nach der Grundausbildung das Gefühl habt, es gibt noch wesentlich mehr Wissen, das für euch im Zuge der Therapie am Patienten nützlich sein könnte. Wir haben in der Zusatzqualifikation TCVM besonders wichtige weiterführende Themen in Seminarblöcke gepackt, die euch helfen werden, noch bessere Behandler zu werden.
201602 Tierhom8Da wäre z. B. das Thema „Pathologien – westliche Medizin – TCVM“. Unsere Patienten sind häufig schulmedizinisch vorbehandelt oder werden parallel schulmedizinisch weiter behandelt, es gibt Diagnosen vom Tierarzt, Medikamente zur Behandlung einer bestimmten (schulmedizinischen) Pathologie werden verabreicht. Aber wie kommt man von einer derartigen Diagnose zum TCVM-Behandlungskonzept? Präzise therapieren werden diejenigen unter euch, die diesen Individualisierungsschritt beherrschen und die Differenzialdiagnosen nach den Regeln der TCVM anwenden. Der Kurs ist dazu da, diese Technik für einige wichtige Pathologien zu trainieren.
In der Grundausbildung lernen wir die Verläufe der Hauptleitbahnen. Das ist natürlich nur ein grobes Grundgerüst, immer wieder steht ihr daher anfangs vor „unerklärlichen“ Symptomen, das Bild scheint nicht zusammenzupassen. Das liegt daran, dass es neben den Hauptleitbahnen noch eine Vielzahl weiterer Verzweigungen im Organismus gibt: Die Hauptleitbahnen haben tiefe Leitbahnwege, zusätzlich gibt es außerordentliche Leitbahnen mit sehr speziellen Eigenschaften. Den Verläufen, Wirkungsweisen und Einsatzbereichen dieser Leitbahnen haben wir ebenfalls Seminartage gewidmet.

Die Akupunktur ist zwar ein wichtiger Teil der TCVM, das gesamte System besteht aber aus fünf Säulen. Ein guter TCVM-Therapeut soll neben dem Einsatz von Akupunkturnadeln auch geeignete Massagetechniken anwenden können (Tuina) und die Ernährungskonzepte von Hund, Katze und Pferd auf die Diagnostik abstimmen. In China macht die Kräuterheilkunde ca. 80 % der TCM-Therapie aus. Im Westen ist dieser Prozentsatz deutlich geringer, was u. a. daran liegt, dass kaum Ausbildungen dazu angeboten werden. Ihr könnt euer grundlegendes TCVM-Wissen mit einer großen „TCVM Phytotherapie-Ausbildung“ erweitern und damit erfolgreicher und nachhaltiger therapieren. Sicherheit in der Auffindung von Akupunkturpunkten und Meridianverläufen erlangt ihr in den „Meridiankursen für Hund und Pferd“.

ZUSATZQUALIFIKATION PFERDE-TIERHEILPRAKTIKER

201602 Tierhom6Pferde – eine Patientengruppe, in der sich viele „Therapeuten“ tummeln, viele davon aber nur ungenügend oder nur in Teilbereichen ausgebildet sind. Wer ein Pferd richtig therapieren möchte, muss nicht nur „seine“ Therapiemethode beherrschen, sondern auch in einer ganzen Reihe von weiteren Themenbereichen, die alle den Therapieerfolg maßgeblich beeinflussen, sattelfest sein. Für Pferde-Therapeuten unter euch haben wir dafür die Zusatzqualifikation zum „Pferde-Tierheilpraktiker“ geschaffen.
201602 Tierhom9Es gibt eine Reihe von Seminarmodulen, die euch helfen werden, sicherer zu diagnostizieren, z. B. Kurse zum Thema „Lahmheitsdiagnostik“. Lahmheiten gehören zu den häufigsten Gründen, warum die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch genommen wird. Wenn man sachgerecht und nachhaltig therapieren möchte, ist es nötig, die Lahmheit möglichst exakt zu lokalisieren und die Zusammenhänge im Bewegungsablauf zu erkennen. Das Gangbild eines Pferdes sagt viel aus … wenn man es richtig deuten kann. Ebenso hilft ein präzise geführtes Anamnesegespräch mit dem Tierbesitzer – es ist allerdings gar nicht so leicht, in kurzer Zeit alle wesentlichen Informationen zu erhalten. Wir üben beides mit euch im Rahmen des Kurses „Gangbildanalyse – Anamnesetraining“.
Im Rahmen der Seminarmodule beschäftigen wir uns auch mit Fragen der Ausrüstung. Weil auch ein noch so gut gewählter Akupunkturpunkt nicht helfen wird, wenn der Sattel drückt, erklären wir euch im Kurs „Huf – Sattel – Zaumzeug“, wie ihr beurteilen könnt, ob dieser Teil des Pferdemanagements für die Heilung hinderlich ist bzw. vielleicht sogar die Pathologie auslöst.
Natürlich frisst ein Pferd gerne Heu und Gras. Aber nicht jedes Heu ist gesund, und manchmal machen die vielen Zusatzmittel, die gefüttert werden, eure richtig gewählte Therapie zunichte. Egal also, ob ihr manuell arbeitet, Homöopathie oder TCVM am Pferd betreibt – die Grundlagen des „Fütterungsmanagements“ sind für euch relevant und wichtig zu wissen.
Reiter sind empfindlich und beobachten euch daher genau. Der sachgerechte Umgang mit dem Pferd bestimmt häufig über euren Verbleib am Reiterhof und auch darüber, ob ihr als Therapeut weiterempfohlen werdet. Für den „Knigge“ im Reitstall gibt es den Kurs „Umgang und Arbeit mit dem Pferd“.
Auch wenn ihr euch nicht ausschließlich auf manuelle Therapien am Pferd spezialisiert, es gibt einige Therapieformen, mit denen ihr das Wohlbefinden eurer Patienten wesentlich verbessern könnt und die zum Handwerkszeug jedes Pferde- Therapeuten gehören, z. B. spezifische Rückentherapien oder die Stresspunktmassage, Shiatsu, Techniken nach der Methode TTouch oder sonstige Formen des Energieausgleichs.

Ausblick auf 2017

Für 2017 planen wir Kurse, in denen wir euch richtiges Longieren zeigen, Techniken der Gymnastizierung vom Boden aus u.v.m.
Für die Absolvierung der Prüfung und Zertifizierung braucht ihr jeweils den Nachweis über 14 Seminartagen aus der gewählten Fachausbildung, einige der Themen sind verpflichtend (siehe Kennzeichnung), die verbleibenden Tage können aus dem Angebot frei gewählt werden. Jedes Modul kann einzeln belegt werden. Ihr entscheidet selbst, wann, an welcher Schule und in welchen Abständen ihr diese besucht. Wer die erforderlichen 14 Tage angesammelt hat, kann zu einer Prüfung antreten, um ein Zertifikat zu erwerben. Auch das ist freiwillig und nicht an Zeitlimits gebunden. Natürlich könnt ihr auch nur ausgewählte Module besuchen, ohne auf das Zertifikat abzuzielen. Jeder, der lernen möchte, ist willkommen. Die Reihenfolge, in der ihr die Blöcke besucht, ist frei wählbar, wir beraten euch gerne.

Die einzelnen Seminarmodule werden sich an den genannten Schulen im Turnus wiederholen. Die Seminarmodule, die wir im Studienjahr 2016 anbieten, könnt ihr im Internet oder an den Pinnwänden der Paracelsus Schulen München, Freilassing und Rosenheim einsehen.

Das sind die Ideen, die wie aus vielen Gesprächen mit euch entwickelt haben, unser Beitrag, um euch zum Erfolg zu verhelfen – nur lernen müsst ihr noch selber, aber wir denken, mit diesem Konzept wird es euch leichter fallen, ans Ziel zu kommen.

MMAG. ISOLDE HEIMMMAG. ISOLDE HEIM
TIERHEILPRAKTIKERIN
HUMANENERGETIKERIN

 

TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

  • Tierhomöopathie
  • Traditionelle Chinesische Tiermedizin
  • Phytotherapie
  • Tierpsychologie
  • Dozentin an den Paracelsus Schulen

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Fotos: © Eugene Ivanov – Shutterstock

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