Tierkommunikation: Telepathie zwischen Mensch und Tier

Sicher haben viele von Ihnen schon einmal über Telepathie nachgedacht. Auch schon „telepathische Erlebnisse“ gehabt, um diese dann in der Kategorie „Zufall“ abzulegen. Das bekannteste Erlebnis kennt jeder: Man denkt an jemanden Bestimmtes und just in diesem Moment klingelt das Telefon. In der Regel sagt man dann „das war Gedankenübertragung“. Die Wissenschaft nennt dieses Phänomen „Telepathie“. Telepathie ist also die Fähigkeit, Gedanken und Wünsche seines Gegenübers zu empfangen und in Worten wiederzugeben.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde die Telepathie unter der Bevölkerung noch als Spinnerei abgetan. Doch zunehmende wissenschaftliche Berichte und auch Versuche mit Telepathen, also Menschen, die Gedanken anderer Personen „hören“ bzw. „lesen“ können, lässt inzwischen ein anderes Denken zu. Die Telepathie wird heute nicht mehr nur in die Kategorie „Hokuspokus“ eingestuft. Das liegt sicherlich zum einen daran, dass viele Menschen inzwischen selbst Erfahrungen mit Telepathie gemacht haben, und zum anderen, dass auch die Wissenschaft sich mit diesem Thema auseinandersetzt.

Das Wort Telepathie stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „in der Ferne liegendes Ereignis“ bzw. „in der Ferne liegende Gemütsbewegung“. Im Deutschen wird Telepathie mit „Gedanken lesen“ gleichgesetzt. Telepathie ist nicht an Grenzen gebunden, sodass auch mit jemanden kommuniziert werden kann, der hunderte von Kilometern weit entfernt ist.

Unsere Naturvölker kommunizieren heute noch über weite Entfernungen hinweg miteinander. Alle Menschen bringen die Fähigkeit zur Telepathie von Geburt an mit. Die telepathische Fähigkeit ist also keine neue Fähigkeit. Sie ist uralt, wird aber leider vergessen und unterdrückt. Dadurch verkümmern unsere feinen Sinne im Laufe des Erwachsenwerdens in unserer hoch technisierten Welt mit Lärm und Reizüberflutung. Mit dem Hör-, Seh- und Riechsinn haben wir Menschen auch den sechsten Sinn erhalten. All diejenigen, die ohne Worte kommunizieren wollen, können das tun, wenn sie ihren sechsten Sinn trainieren. Telepathie kann jeder lernen.

Telepathischer Kontakt zwischen Mensch und Tier

Tiere können nicht sprechen, wurde uns beigebracht. Und doch ist es möglich, das „Gespräch“ zwischen Mensch und Tier. Die Tiertelepathie ist etwas Bodenständiges, das es schon immer gegeben hat. Wenn wir bereit sind, unseren sechsten Sinn zu trainieren, die Gedankenstille z. B. durch Meditation zu erlernen und zu erreichen, dann können wir auch unsere telepathischen Fähigkeiten wieder entdecken. Der Versuch, mit seinem Tier telepathisch in Kontakt zu treten, kann ein einfacher Weg dieses Trainings sein. Tiere sind „offen“ für das telepathische Gespräch und zeigen uns den Weg zu einer telepathischen Kommunikation zwischen uns Menschen.

Kann das denn jeder?

Für das Wahrnehmen von Gedanken, Bildern und Gefühlen unserer Tiere bedarf es keiner besonderen Begabung. Mit Hilfe gezielter Übungen, durch Konzentration und Meditation, ist es möglich, unsere linke Gehirnhälfte „auszuschalten“, auf unsere innere Stimme zu hören und einen Zustand der Ruhe und Entspannung zu erreichen. So lenken wir die Aktivität unseres Gehirns vermehrt auf die rechte Gehirnhälfte um, die für Kreativität, Gefühl und Intuition zuständig ist.

Hilfe für Tiere

Die mentale Sprache zwischen Mensch und Tier ist hilfreich, um Wünsche, Ängste, Erlebnisse, Gedanken oder Missverständnisse zu erkennen. Auch körperliche Beschwerden der Tiere können lokalisiert werden. Alle seelischen und körperlichen Vorgänge in unseren Tieren können aber nur so weit wahrgenommen werden, wie das Tier es zulässt. Manche Tiere sind sehr aufgeschlossen für Telepathie, andere brauchen eine längere „Kennenlernphase“. Manchmal reagiert ein Tier auf eine Situation auch völlig unerwartet, oder es tut absolut nicht, was vom Menschen „gefordert“ wird, obwohl es eigentlich genau weiß, was man von ihm will. Der Grund dafür können Schmerzen sein, die dazu führen, dass es manche Dinge nicht mehr tun kann und will. Falsches Futter kann Bauchkrämpfe auslösen, oder ein Tier kann in der Vergangenheit bedroht oder misshandelt worden sein, sodass es mit panischer Angst oder gar Aggressivität reagiert. In solchen Fällen kann ein „Gespräch“ mit dem Tier helfen, die Ursachen für das Verhalten herauszufinden. Ist die Ursache bekannt, kann der Besitzer auf die Bedürfnisse seines Tieres eingehen. Auch das Loslassen und Verabschieden von einem verstorbenen Tier kann durch die Tierkommunikation erheblich erleichtert werden. Vielleicht hat das verstorbene Tier noch etwas mitzuteilen. Wir können nicht wissen, wie das Tier in die „andere Welt“ gehen möchte. Die richtige Entscheidung zu treffen wird durch die telepathische Kontaktaufnahme zu unseren Tieren möglich. Der telepathische Kontakt mit unseren Tieren bedeutet nicht, dass wir ihnen unseren Willen aufzwingen, sondern dass wir ihre Welt besser verstehen lernen, um ein harmonisches Miteinander zu erreichen. Der Tierkommunikator übernimmt dabei die Rolle des Übersetzers zwischen Mensch und Tier.

Zur Telepathie gehört Offenheit

Der erste Weg zur Telepathie ist es, sich zu öffnen und es zuzulassen, all den Schlamm und Müll von unserem Kanal für den sechsten Sinn frei zu räumen. Telepathie ist Sensibilisierung unserer Sinne. Wir müssen diese Fähigkeit des sechsten Sinnes nur wiederentdecken. In meinen Seminaren lehre ich, diese vergessene Fähigkeit neu zu entdecken. Wir „senden“ vorerst von Mensch zu Mensch und können so die Telepathie wahrnehmen. Danach nehmen wir telepathisch Kontakt mit Tieren auf. Mein Anliegen ist es, den Menschen ihre verlorene Fähigkeit zurück zu geben, um mit anderen Spezies zu kommunizieren.

Sonja Harbich Sonja Harbich 
Tierkommunikatorin und Reikimeisterin in Mühlacker
Selbstständig
Tätigkeitsschwerpunkte: Tierkommunikation, Reiki bei Mensch und Tier, Bach-Blüten, Geistige Wirbelsäulenaufrichtung
Dozentin an den Paracelsus Schulen
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Foto ©agency animal picture, Shutterstock


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