Therapeuten-Porträt: THP Sandra Rebenstorf

ERST PARACELSUS-STUDENTIN, JETZT TIERHEILPRAKTIKERIN UND DOZENTIN

201501 Portrait2Danziger Str. 20 | 24161 Altenholz | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ';document.getElementById('cloak31f7426e82fc0970ce77f19943b0902e').innerHTML += ''+addy_text31f7426e82fc0970ce77f19943b0902e+'<\/a>';

201501 Portrait1Sandra Rebenstorf ist eine von vielen Paracelsus-Absolventinnen und eine von denen, die als Beispiel dafür genommen werden können, wie erfolgreich das Leben nach der Paracelsus-Ausbildung weitergehen kann. Aus Liebe zum Tier mit der THP-Ausbildung begonnen, das Wissen erfolgreich umgesetzt und die Erfahrungen nun anderen zur Verfügung stellen. Das ist die Devise der heute an der Paracelsus Schule Kiel unterrichtenden Dozentin.


MONIKA WOLF, STUDIENLEITERIN DER PARACELSUS SCHULE KIEL, HAT SANDRA REBENSTORF ZU IHREM WERDEGANG BEFRAGT:

Monika Wolf: Frau Rebenstorf, welche Beweggründe haben Sie damals veranlasst, die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin zu absolvieren?

Sandra Rebenstorf: Ich bin gelernte Tierarzthelferin. Nach der Lehre und einjähriger Tätigkeit in einer Kleintierpraxis in Kiel wechselte ich zu einer Klein- und Großtierpraxis nach Eutin. Die Betreiber haben verstärkt alternative Verfahren neben der Schulmedizin eingesetzt. So lernte ich, dass sich hier viele Möglichkeiten der Ergänzung ergeben können, die dem Tier weiterhelfen.

Wolf: Wie sind Sie damals zu Paracelsus gekommen?

Rebenstorf: Ich habe mir einige Ausbildungsinstitute angesehen und empfand die Paracelsus Schulen am kompetentesten.

Wolf: Wie haben Sie nach Ihrer bestandenen Prüfung den Tierheilpraktiker-Beruf in die Praxis umgesetzt?

Rebenstorf: Während der Ausbildung sieht man viel und lernt viel. Ich wurde mir über meine Schwerpunkte klar. Durch meinen vorherigen Beruf konnte ich bereits auf jahrelanges Praxiswissen zurückgreifen. Jedoch war es anfangs schon ungewohnt, völlig eigenverantwortlich zu handeln.

201501 Portrait4Wolf: Und was sind heute Ihre Schwerpunkte?

Rebenstorf: Mein Herz schlägt für die Akupunktur. Ich habe einen beachtlichen Anteil älterer Hunde in meinem Bestand, die ich mit Hilfe der Akupunktur zum Teil schon seit Jahren begleiten darf und denen ich das Leben dadurch erleichtern kann.

Wolf: Was, denken Sie, ist das Besondere an Ihrem Unterricht?

Rebenstorf: Ich liebe es zu unterrichten! Und ich denke, meine Schüler merken das auch. Außerdem steht bei mir die Praxis im Vordergrund. Ich berichte viel von passenden Fällen aus meiner Praxis. Man kann so viel aus Büchern lernen, aber wenn man einmal ein Herz seziert oder ein Gelenk öffnet und diesen unglaublichen Aufbau gesehen und gefühlt hat, prägt sich das besser ein, als jede Zeichnung. Ja, bei mir gibt es durchaus auch „schmutzige“ Hände im Unterricht.

Wolf: Was sollte Ihrer Meinung nach ein angehender Tierheilpraktiker für die Ausbildung mitbringen?

Rebenstorf: Engagement und Motivation zu lernen und anzufassen! Außerdem sollte der persönliche Aufwand außerhalb des Unterrichts nicht unterschätzt werden. Wer von seiner Ausbildung etwas haben will, kann nicht nur den Regelunterricht „absitzen“ und dann der Meinung sein, dass das für die Praxis reicht.

Wolf: Welche Empfehlung für den Ausbildungsweg möchten Sie an dieser Stelle allen Paracelsus THP-Studenten mitgeben?

201501 Portrait3Rebenstorf: Für alles offen sein! Nicht schon gleich am Anfang Dinge ablehnen oder auslassen, weil man meint, das wäre nichts für einen. Nur wenn man sich alles angesehen hat, kann man entscheiden, was man möchte. Danach sollte man herausfinden, wo die eigenen Stärken liegen und sich hier besonders gut spezialisieren. Man kann nicht alles können! Jeder Tierbesitzer ist froh, wenn ich ihm ehrlich sage, dass etwas nicht zu meiner Kernkompetenz gehört, als wenn ich ohne Plan behandle. Damit würde ich dem Tier schaden und das sollte niemals passieren. Ich habe schon häufig an Kollegen verwiesen. Das stärkt auch meine Kompetenz und das Vertrauen des Besitzers in meine Arbeit. Natürlich muss man wissen, welches weiterführende Verfahren bzw. welcher Diagnostikweg zu empfehlen ist und mit wem man zusammenarbeiten kann. Das fällt schließlich in meine Verantwortung. Und eine gute Zusammenarbeit ist in diesem Beruf auf jedem Fall von Vorteil.

< zurück