News + Wissenswertes

Zusammengestellt von THP Monika Heike Schmalstieg

201501 News1Vorsicht, Gefahr!
AHORNSAMEN GIFTIG FÜR PFERDE UND ESEL

Symptome der sog. atypischen Weidemyopathie lassen sich nach drei aktuellen Studien aus Belgien und den USA auf die Samen von Ahornbäumen zurückführen. Betroffen sind auf der Weide gehaltene Pferde. Die Krankheit endet meist tödlich. Die Kontrolle des vorhandenen Baumbestandes auf Ahornbäume ist wichtig, schreibt der aid-infodienst.
Anzeichen wie steifer Gang, Koordinationsstörungen, schnelle Atmung und dunkler Urin sind typisch für die Weidemyopathie. Die Studien haben gezeigt, dass sich in Urin und Blut der erkrankten Pferde Hypoglycin A nachweisen lässt. Dieses Gift ist zu finden im Samen des Ahornbaumes. Der Fettstoffwechsel in den Muskelfasern ist blockiert. Die Muskeln zur Stabilisierung der Körperhaltung oder zur Unterstützung der Atmung, aber auch Herzmuskelfasern werden in ihrer Arbeit eingeschränkt oder behindert.
Die tolerierbare Dosis für ein Pferd wird auf minimal 26 und maximal 373 mg/kg/Tag geschätzt. Dafür reicht die Aufnahme von 165 bis zu 8.000 Samen. Da ein Baum leicht 500.000 Samen trägt, ist eine letale Aufnahme realistisch. Lütticher Forscher wollen nun eine weltweite Warnung für die Weidemyopathie aussprechen, denn auch der eintretende Frost kann die Gefahr für die Pferde nicht bannen, teilte das belgische Nachrichtenportal Sudinfo.be mit. Deutsche Experten warnen: „Besonders schlimm ist es, wenn die Samen verwelkt sind“, sagt Dr. Johannes Hörmeyer vom Veterinäramt der Städteregion Aachen. Auch wenn im Raum Aachen bislang keine Verdachtsmeldung eingegangen ist, ist die Gefahr insbesondere im Herbst sehr groß. Ab diesem Zeitpunkt fallen die verwelkten Samen erst zu Boden. Bei geringem Futterangebot auf der Weide nehmen die Pferde die Samen auf. Pferdebesitzer sollten daher auf überweideten Flächen unbedingt lückenlos zusätzlich Heu anbieten.
Quelle: Giftige Ahornsamen töten Dutzende Pferde – Lesen Sie mehr auf: www.aachener-zeitung.de/lokales/region/giftige-ahornsamen-toeten-dutzende-pferde-1.692130#-plx49731730
www.vergiftungszentrale.de/vergz.htm


201501 News2Hasenpest (Tularämie)
ZOONOSEERREGER TRITT VERMEHRT AUF!

Die Landesministerien warnen vor dem Umgang mit Hasen und Nagern. In Schleswig- Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinlandpfalz ist kürzlich bei Feldhasen Tularämie festgestellt worden, eine gefährliche Krankheit, die sich vom Tier auf den Menschen übertragen lässt. Die Erreger sind extrem widerstandsfähig und werden auch durch Tiefgefrieren nicht abgetötet. Nur ein vollständiges Durchgaren infizierten Fleisches bietet Sicherheit, dass keine Gefahr mehr zu erwarten ist.


201501 News3KOSTENLOSE INFORMATIONEN KATZENPASS ZUM DOWNLOAD

Katzenwelpen brauchen mehr Aufmerksamkeit und Aufsicht als erwachsene Katzen! Großen Wert sollte man auf eine artgerechte Haltung und ausgewogene Ernährung legen – beides sind wesentliche Bausteine für ein langes und gesundes Katzenleben. Außerdem sind regelmäßige Entwurmungen, Impfungen und Gesundheitschecks beim Tierarzt einzuhalten. Der zum Download bereitstehende Katzenpass enthält viele Informationen rund um das artgerechte Zuhause, die richtige Ernährung, das Immunsystem sowie neueste Erkenntnisse zu Impfungen, Parasiten und Sicherheit im Haus. Download unter: www.royal-canin.de/wissenswertes-tipps/kitten/katzenpass-zum-download


201501 News4Mit dem Hund in Zug und Bahn auf Reisen
HINWEISE FÜR DIE MITNAHME VON HUNDEN IN DER DEUTSCHEN BAHN

Wenn Sie einen Hund mitnehmen, der nicht im Transportbehälter als Handgepäck transportiert werden kann, muss für den Hund der halbe Fahrpreis entrichtet werden. Diese Regelung gilt sowohl für den Normalpreis als auch für alle Sparpreise im Fernverkehr. Bei Länder- und Schönes-Wochenende-Tickets werden entgeltpflichtige Hunde als Person bzw. Erwachsener eingestuft.
Hunde dürfen bei der Buchung eines Online-Tickets auch nicht als „kostenlose Kinder“ deklariert werden. Und auch Sitzplatzreservierungen für Hunde sind nicht möglich, ebenso wie Online-Tickets zum Selbstausdruck. Die Online-Buchung von Fahrkarten für Hunde ist nur per Postversand möglich, auch wenn Sie angeben, dass ein Kind zwischen 6 und 14 Jahren ohne Begleitung verreist. Bei internationalen Reisen zahlen Sie für Ihren Hund grundsätzlich den Kinderfahrpreis der 2. Klasse.
201501 News5Zur eigenen Sicherheit und zum Schutz anderer Fahrgäste im Zug müssen Hunde einen Maulkorb tragen und an der Leine geführt werden. Werden Hunde ohne Leine/Maulkorb angetroffen und können diese auf Aufforderung des Zugbegleiters nicht angebracht werden, kann der Zugbegleiter den Hund aufgrund von Sicherheitsmängeln des Zuges verweisen. Diese Regelung gilt nicht für Hunde, die in einem Transportbehälter mitgenommen werden. Blindenführhunde und Begleithunde schwerbehinderter Menschen sind vom Maulkorbzwang ebenfalls ausgenommen.
Die unentgeltliche Mitnahme von Haustieren, die klein (bis zur Größe einer Hauskatze), ungefährlich und in einem geschlossenen Behältnis (z. B. Tierbox) wie Handgepäck untergebracht sind, ist problemlos möglich. Die Behältnisse müssen allerdings so beschaffen sein, dass Beeinträchtigungen für Personen und Sachen ausgeschlossen werden können.
Die Mitnahme von Haustieren im City Night Line/DB Autozug ist nur bei Buchung eines Abteils zur alleinigen Nutzung zugelassen. Es wird pro Tier ein Pauschalpreis von 30,– Euro direkt an Bord erhoben. Informationen dazu unter: www.bahn.de/p/view/angebot/zusatzticket/hunde (Hinweis: Obwohl wir die Zusammenstellung dieser Informationen regelmäßig überprüfen, können wir keine Gewährleistung für Vollständigkeit, Korrektheit und Aktualität geben. Gültig und auf dem neuesten Stand sind nur die Original-Dokumente der Bahn)


201501 News6Unterschätzte Gefahr
REPTILIEN KÖNNEN GEFÄHRLICHE SALMONELLEN AUF DEN MENSCHEN ÜBERTRAGEN

Für Kleinkinder stellen Salmonellen im schlimmsten Fall eine tödliche Gefahr dar. Zu diesem Ergebnis kommen laut Magazin „Focus“ zwei Studien, die französische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Bulletin épidémiologique hebdomadaire“ veröffentlicht haben. Laut „Focus“ stellten die Forscher fest, dass Salmonellen besonders häufig von Reptilien auf Menschen übertragen werden. Erkrankte Kinder hatten zumeist Kontakt zu Schildkröten oder Leguanen, aber auch Schlangen oder andere Reptilien kommen als Überträger infrage. In drei Fällen starben die Kinder sogar an der Infektion. Selbst wenn die Kinder die Tiere nicht selbst berühren, können sie sich mit gefährlichen Infektionskrankheiten anstecken: Salmonellen können durch die Hände der Eltern oder sogar durch die Luft übertragen werden, erklären die Forscher. Zudem könnten die Erreger von Infektionskrankheiten unter bestimmten Bedingungen mehrere Wochen in der Umgebung überleben. Wenn Sie Reptilienhalter sind oder Reptilien in Ihrer Praxis behandeln, prüfen Sie bitte, ob auch kleine Kinder oder ältere Menschen mit im Haushalt leben. Hygiene und Vorsorge sind essenziell, um eine Erreger-Übertragung zu vermeiden. Im Labor lassen sich Stuhlproben der Tiere gezielt auf Bakterien wie Salmonellen untersuchen. Die Stuhlproben sollten an drei verschiedenen Tagen entnommen werden. Dies erhöht die Sicherheit der Nachweisbarkeit der Krankheitserreger. Mehr Informationen unter: www.t-online.de/ratgeber/freizeit/haustiere/id_67989370/infektionen-reptilien-uebertragen-krankheiten

Fotos: © Pavel Parmenov – Fotolia, Soru Epotok – Fotolia, Dominik Brauhardt – Fotolia, grafikplusfoto – Fotolia, Grigoriy Lukyanov – Fotolia

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